Zitiert: Sind die Kino-Koproduktionen bei ARD/ZDF/ARTE in Gefahr?

Aber die meisten Serien, die die deutsche Seite für das Arte-Programm vorgeschlagen hat, waren bisher oft angekaufte internationale Serien, zum Beispiel von der BBC. Das ändert sich aber gerade. Wir werden bei Arte in Zukunft mehr Serien zeigen, die mit den deutschen…

Zitiert: Sind die Kino-Koproduktionen bei ARD und ZDF in Gefahr?

Ich befürchte eher, dass der Kinofilm bedroht ist durch die Fixierung auf Serien. Es gibt ja nicht mehr Geld. Wenn mehr Serien gemacht werden, muss die Finanzierung irgendwo herkommen und Fernsehfilme laufen in der Regel immer noch sehr gut in der Primetime.…

Zitiert: Es herrscht Mangel an erfolgreichem Kino

Wenn Kino gefördert werden soll, soll Kino gefördert werden. Ich würde schon aus Gründen der Verdachtsvermeidung gar nicht versuchen, die Kinoförderung zur Fernsehförderung umzuwidmen. Das wäre verkehrt. Bei solchen seltenen Projekten wie „Anonyma“, „Baader-Meinhof“, „John Rabe“ geht es darum, den Anteil, den…

Zitiert: Verschwisterung von Anspruch und Attraktivität

Wir bemühen uns vernünftigerweise und unvermeidlicherweise um die Verschwisterung von Anspruch und Attraktivität. Wenn ein solcher Termin chronisch minoritär wäre, könnte man ihn nicht halten. Wenn man 25 bis 30 Erstsendungen auf so einem Termin hat, hat man damit 40 Millionen Euro…

Zitiert: Kinos müssen wie Theater gefördert werden

Für die Wienerin brachte die Pandemie keinen Arbeitsstopp, gerade dreht sie eine Miniserie für Sky. Kinofilme haben für sie dennoch nachhaltigere Wirkung. … Albert sieht die Kulturpolitik gefordert, in die Arthouse-Kinos zu investieren. „Wenn diese verlorengehen, würde das ein großes Loch in die Kultur schlagen. Kinos müssten einen ähnlichen Status wie große Theater- und Konzerthäuser oder Museen bekommen. Auch wenn es sein kann, dass es weniger Publikum geben wird – vielleicht wird das Kino selbst musealer. Das können wir derzeit noch schwer einschätzen, es darf aber kein Argument für oder gegen kulturelle Förderung sein.“

Barbara Albert, derstandard.de, 23.01.2021 (online)