Kirche

Journalisten beraten Kirchen im Umgang mit Medien

 

Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, ist Mitglied der publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Die Bischöfe werden auch beraten von Claudia Nothelle, Programmdirektorin des RBB, Georg Maas (Hauptabteilungsleiter Neue Medien beim MDR), WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz und ZDF-Intendant Thomas Bellut. „Laut ZDF soll Belluts Nachfolger als Programmdirektor, Norbert Himmler, ihn auch bei den Katholiken beerben“, berichtete die taz im Mai diesen Jahres. Birgit Wentzien  ist nicht nur Deutschlandfunk-Chefredakteurin, sondern auch im Aufsichtsrat des Gemeinschaftswerks der evangelischen Publizistik.

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Dokumentiert: Starke Rolle der Kirchen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Dietrich Schwarzkopf rezensierte in der Funkkorrespondenz (37/2013) Christian Klenks Dissertation über „Zustand und Zukunft katholischer Medien“. Anbei Auszüge zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk:

 

„Die katholische und die evangelische Kirche gehören wie die auch jüdischen Gemeinden zu den gesellschaftlich relevanten Organisationen, die in den kollegialen Aufsichtsgremien des Rundfunks vertreten sind (ARD-Rundfunkräte, ZDF-Fernsehrat, Deutschlandradio-Hörfunkrat). Angesichts von 50 Vertretern religiöser Gemeinschaften im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (bei insgesamt 524 entsprechenden Gremiensitzen) kann man, so meint der Autor, von einer „bemerkenswert starken Interessenvertretung“ sprechen. In den Medienräten der Landesmedienanstalten, die die kommerziellen Programme kontrollieren, gibt es 38 Vertreter von Religionsgemeinschaften (bei insgesamt 359 Sitzen), also keine geringere Repräsentation.

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Evangelische Medienexperten meinen: Kirche kommt um Boulevard nicht herum

 

Die evangelische Kirche und ihre Publizistik sollten nach Überzeugung des Medienexperten und Theologen Christof Vetter ihre Scheu vor dem Boulevard überwinden. „Die Kirche „muss auf den Boulevard, muss dahin, wo die Menschen sind“, betonte Vetter, Geschäftsführer des Evangelischen MedienServiceZentrums Hannover, laut epd bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Öffentlichkeitsarbeit.

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Dokumentiert: Katholische Kirche sendet über 50 Stunden im Monat auf ARD-Radios

 

Joachim Opahle, der Leiter der katholischen Rundfunkarbeit im Erzbistum Berlin, hat in der medienwissenschaftlichen Fachzeitschrift „Communicatio Socialis“ (Nr. 4/2012) einen Aufsatz über die Verkündigungssendungen im Hörfunkprogramm der ARD geschrieben. Die Funkkorrespondenz (11/2013, S. 33) zitiert daraus einige Aussagen.

 

Aus Sicht der Kirche spielt der Hörfunk „eine wichtige Rolle für die Verbreitung der christlichen Botschaft“, so Joachim Opahle in seinem Text. Kirchensendungen stießen bei den Hörerinnen und Hörern auf eine breite Akzeptanz. Es ginge darum, „das Wort der Verkündigung einerseits hörerfreundlich und formatgerecht zu präsentieren, sich aber andererseits auch im bisweilen seichten Programmfluss populärer Unterhaltungswellen als relevante Wortmeldung zu behaupten“. Weiterlesen

Der neue Kika-Trickfilm „Chi Rho – Das Geheimnis“ in der Kritik

Der Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Udo Hahn, hat laut digitalfernsehen.de den Kika-Trickfilm „Chi Rho – Das Geheimnis“ als großen Erfolg bezeichnet. Die Bibelgeschichten um die kleine Cora waren ein Quotenerfolg.

Der Fernseherfolg schürt bei der EKD Hoffnungen, Chi Rho auch als religiöse Kindermarke zu etablieren. Das mag ein Erfolg sein. Doch nicht alle bejubeln die neue Serie. Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)