MDR mit Korrektur-Seite

Mit dieser neuen Rubrik wolle man „im Sinne einer weiteren Verbesserung der Transparenz im MDR den Umgang mit Fehlern im Programm noch nachvollziehbarer zu gestalten“, erklärte am 11. April mit Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi einer der fünf Programmdirektoren des MDR.

„Zu den fehlerhaften Inhalten, die in der neuen Rubrik künftig angezeigt und korrigiert werden, können beispielsweise faktische Fehler in Moderations- und Beitragstexten oder fehlerhafte Zusammenhänge und Bildsequenzen gehören. Die Richtigstellung wird möglichst zeitnah erfolgen. Alle Korrekturen werden chronologisch aufgelistet und zwölf Monate vorgehalten.“

 

Korrektur-Seite (online)

Link-Tipp: „Ihr lügt doch alle“ – ORF-DialogForum zu Flucht und Qualitätsjournalismus

Der ORF hat einen Public-Value-Beauftragten. Der ORF jedes Jahr Ende April einen Public-Value-Bericht vor. Der ORF diskutiert im DialogForum regelmäßig grundlegende medienstrategische Fragen mit internationalen Gästen. Im letzten DialogForum ging es am 9. März um Flucht und Qualitätsjournalismus. Es wurde so angekündigt:

 

„Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Monate haben nicht nur die Glaubwürdigkeit der Politik erschüttert: Ebenso pauschale wie aggressive Kritik trifft die Medien, wenn es um die Berichterstattung zum Thema geht. Weiterlesen Link-Tipp: „Ihr lügt doch alle“ – ORF-DialogForum zu Flucht und Qualitätsjournalismus

Zitat: Thüringens Staatskanzleiminister Benjamin Hoff zu seiner Verhandlungsstrategie mit dem MDR

„In diese Verhandlungen, in denen es uns um Wertschöpfung für den Standort geht, muss man rangehen nach dem Prinzip: Will ich 50 Cent, verlang‘ ich einen Euro. Wir haben einen öffentlichen Aufschlag gemacht, also gesagt, dass Thüringen durch die Reform benachteiligt wird. Wenn fast alle Investitionen in Leipzig und Halle stattfinden, dann können wir das nicht akzeptieren. Jetzt befinden wir uns im nichtöffentlichen Raum, wo wir miteinander reden …“

 

Thüringer Allgemeine, 3.12.2015, nicht online

Bambi in der Kritik

„Der Bambi war mal eine Fernseh-Auszeichnung, jetzt, wo alle Welt Serien auf Netflix oder Amazon streamt und sich von Youtubern um die 20 das Weltgeschehen erklären lässt, nennt man sich lieber Medienpreis. Wobei sich die Medienrealität zu diesem Medienpreis verhält wie das Jahr 2015 zur alten BRD“, so Verena Mayer in der Süddeutschen Zeitung.

 

„Seit sich Stars und Sternchen selbst vermarkten, wird die Arbeit von Klatschreportern und Promi-Fotografen immer absurder. Höhepunkt: die Bambi-Verleihung“, schreibt Ruth Schneeberger in derselben Zeitung. Weiterlesen Bambi in der Kritik

Sachsens Medienminister bringt Neuverhandlungen zum MDR-Staatsvertrag mit Konstituierung des MDR-Rundfunkrates in Verbindung

Der linke Landtagsabgeordnete Falk Neubert war mit einer Antwort von Medienminister Fitz Jaeckel auf seine Kleine Anfrage zu recht unzufrieden und fragte nach: „Wann gedenkt die Staatsregierung als federführende und somit verfahrensleitende Staatskanzlei die anderen Landesregierungen zu einer solchen Form der ,,Besprechung oder Erörterung“ einzuladen?“ Weiterlesen Sachsens Medienminister bringt Neuverhandlungen zum MDR-Staatsvertrag mit Konstituierung des MDR-Rundfunkrates in Verbindung