Netflix plant bei 30 Original-Serien vier mit europäischem Hintergrund

Brian Pearson ist bei Netflix für die internationalen Eigenproduktionen zuständig.

„Von etwa 30 geplanten oder schon fertigen Netflix-Originals-Serien spielen nur vier in Europa. Bei den Anwesenden macht das Bild vom „cherry picking“ die Runde, Netflix suche sich die Rosinen aus dem Kuchen raus. Und davon können nur wenige Produzenten leben“, berichtet David Denk von einer Tagung der Südtiroler Filmförderung IDM.

 

David Denk, Süddeutsche Zeitung, 19.04.2016 (online)

Afrika: Wie man Netzneutralität auch sichern kann

Warum sich Barack Obama für die Netzneutralität ausspricht, beschreibt Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung (12.11.2014). Wenn in Europa die Netzanbieter die Netzneutralität aufheben würden, hätte dies vor allem auch Folgen für die US-amerikanischen Inhalteanbieter. Die Infrastruktur sei in der Hand europäischer Firmen, die Inhalte kämen in Überzahl aus Amerika. Man hat dort kein Interesse, dass Netflix die Videoangebote von Google oder Amazon „ausbremst“. Weiterlesen Afrika: Wie man Netzneutralität auch sichern kann

Dokumentiert: Netflix im Vergleich zum Kabelfernsehen

„Netflix macht einen tollen Job, und die Shows – die zwei, die sie haben – sind gut. Aber sie haben in den USA gerade 36 Millionen Abonnenten, die 8 Dollar pro Monat zahlen. Die amerikanischen Abosender haben 100 Millionen Abonnenten, die 80 Dollar im Monat zahlen.“

 

Jeff Bewkes, Chef von Time Warner im SPIEGEL, 26.5.2014

Fernsehanbieter nicht mehr nur durch Bezahlfernsehkanäle unter Druck

 

Den klassischen Fernsehkanälen sind in den USA erst mit den Bezahlfernsehkanälen Konkurrenten im Bereich der Inhalteproduktion als auch beim Vertrieb der Programme erwachsen. So profilierte sich HBO mit aufwendigen Serienproduktionen. Nun setzen im Grunde fernsehfremde Unternehmen wie Amazon die ganze Branche unter Druck, stellt Marcus Posimski in der Berliner Zeitung unter Verweis auf Amazon fest.

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