Dokumentiert: Die Grenzen der Diversifikation für Zeitungsverlage, wenn sie dem Journalismus gerecht werden wollen

„Aus Verlagen werden Medien- oder gleich Mischkonzerne, thematisiert wird das in den hauseigenen Presseprodukten jedoch kaum. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus gerät in Gefahr. Eine Offenlegungspflicht aller Beteiligungen im Handels- und Dienstleistungssektor wäre als Basis wünschenswert, genauso wie Veröffentlichungs-Historien der Redakteure. Transparenz gewährleistet nebenher die Seriosität der Kernmarke als auch des publizistischen Outputs für Publikum und Werbekunden. Im Onlinebetrieb ist sie bereits weit verbreitet, im Print technisch nicht umsetzbar.“

 

Jan Krone, carta.info

Dokumentiert: Zahlbereitschaft der Deutschen im Internet

 

Laut der Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) sind 26% der deutschen Bevölkerung im Alter von 14 bis 64 Jahren bereit, für E-Mail-Dienste zu zahlen. Es folgen Nachschlagewerke (Wikipedia mit 16%, Routenplaner mit 13%, soziale Netzwerke mit 10%) und Verkehrsinfos, Fahrpläne und das Wetter mit je 8%. Für journalistische Angebote wie aktuelle Nachrichten aus Politik und Wirtschaft würden 6% zahlen.