Zitiert: Warum Streaminganbieter kaum gegen Schwarznutzer vorgehen

Allein Netflix dürften weltweit etwa 24 Millionen Menschen über einen erschnorrten Zugang sehen, schätzt der Blog Cord Cutting, der sich mit Videostreamingdiensten beschäftigt. Für eine gerade veröffentlichte Studie hat er mehr als 1000 Nutzer der Dienste Netflix, Amazon Prime und dem in…

Zitiert: Im Internet ist eine Art automatisierter Kapitalismus entstanden

Maschinen, die für sich selbst arbeiten, bis jemand kommt und eingreift. Die Mittel, diese Belohnungssysteme auszubeuten, sind fest in dieser Maschine verdrahtet, werden gar von ihr begünstigt. Es wird produziert, wonach der Algorithmus verlangt. Das nächste Schlupfloch ist mit Sicherheit schon gefunden.

Michael Moorstedt, Süddeutsche Zeitung, 12.03.2018 (online)

 

 

 

Zitiert: Weniger Geld für mehr Streams – „Künstler-Margen“ bei Spotify sinken

 

„Das auf Künstlerrechte spezialisierte Blog The Trichordist hat ausgerechnet, dass die Margen bei Spotify von 2014 bis 2016 um 16 Prozent gefallen sind. Das bedeutet: Ein Musiker erhält pro Stream eines Songs mittlerweile lediglich 0,00437 US-Dollar. Bei Apples iTunes gibt es 68 Prozent mehr, also 0,00735 Dollar. Wer nur einen Dollar – umgerechnet etwa 93 Euro-Cent ­– verdienen will, dessen Songs müssen Nutzer bei Apple rund 140 Mal und bei Spotify sogar 230 Mal streamen.“

 

(Benedikt Plass-Fleßenkämper, wired.de, 21.03.2017, online)

Großbritannien: Verkauf von Schallplatten brachte 2015 höhere Einnahmen als werbefinanzierte Streams

„In Großbritannien verzeichneten Musiker mit dem Verkauf von Vinyl höhere Einnahmen als mit Streams bei werbefinanzierten Diensten wie YouTube. Die Vinyl-Verkäufe sind in Großbritannien zum achten Jahr in Folge gestiegen. 2015 wurden in Großbritannien mehr als zwei Millionen Schallplatten verkauft. Insgesamt nahm…

Musiker-Klage gegen Spotify

Der US-Musiker David Lowery will für sich und seine Kollegen Urherberrechtsgebühren in Höhe von 150 Millionen US-Dollar bei Spotify eintreiben. Ein Erfolg könnte das gesamte Musik-Streaming-Geschäft ins Wanken bringen, berichtet Sebastian Moll in der Berliner Zeitung. „Unter dem neuen Modell“, sagte er, „verdienen die Künstler gar nichts mehr. Das Kasino nimmt alles.“

 

Weiterlesen (Berliner Zeitung, 06.01.2015, online)