Zitiert: Öffentlich-Rechtliche neu denken

„Wollte man die Öffentlich-Rechtlichen wirklich neu denken, müsste man hier ansetzen: Weg mit der Quotenausweisung! Anders als die werbefinanzierten Privatsender, für die Einschaltquoten eine harte Währung sind, brauchen die Öffentlich-Rechtlichen sie nicht: Die Quote zeigt kein Gesellschaftsbild, sondern nur die Interessenverteilung derer,…

Auswirkungen von ökonomisch prekären Beschäftigungsverhältnissen auf Medieninhalte

In der Forschung können wir dann untersuchen, wie etwa ein ökonomisch prekäres Beschäftigungsverhältnis einer Journalistin oder eines Journalisten auch Auswirkungen auf die Medieninhalte hat, die diese produzieren. Aber auch, dass die Werbefinanzierung vieler Medien den gesellschaftlichen Diskurs beeinflusst und dies letztlich auch demokratische Prozesse schwächt.

 

Sebastian Sevignani, Telepolis, 18.07.2017 (online)

Zitiert: Wie gut Filme entstehen können

Es gibt die Talente in Deutschland, man muss nur die richtigen Leute zusammenbringen und zusammenhalten. Ein Riesenbudget, wie es zum Beispiel Tom Tykwer für sein Babylon Berlin bekam, braucht es dafür nicht: Die beteiligten Sender haben sich Das Verschwinden sechs Millionen Euro kosten lassen, 90 Drehtage gab es für das Projekt. Nicht schlecht, aber auch nicht rekordverdächtig. Spannend wird nun, ob das Fernsehpublikum die auf dem Filmfest spürbare Begeisterung teilen wird. Und wie die ARD es verkraftet, wenn trotz allem keine Tatort-Quote für sie herausspringt.

 

David Denk, Süddeutsche Zeitung, 29. Juni 2017 (online)

Zitat: Qualität der Medien der Medienangebote bestimmt gesellschaftliche Öffentlichkeit

“Öffentlichkeit ist die wichtigste soziale Einrichtung demokratischer Gesellschaften. Sie ist der Ort zur Bestimmung und Diskussion der intersubjektiv als wichtig erachteten und allgemeinverbindlich zu lösenden Probleme. Dadurch schafft Öffentlichkeit eine der Voraussetzungen zur Teilhabe möglichst aller Bürger an den kollektiven Willensbildungs- und…

Medienqualität Schweiz: Eine Bestenliste der Informationsmedien

Im Februar 2016 hatte eine private Initiative angekündigt, Schweizer Medien einem Qualitätstest zu unterziehen. Dieser Qualitätstest soll aufzeigen, welchen Beitrag Medienerzeugnisse für Politik und Gesellschaft leisten. Nunmehr liegt er vor. „Es fällt dabei auf, dass Wissenschaft und Konsumenten zu ähnlichen Ergebnissen kommen“,…