Zitiert: Wie soziale Netzwerke Medienkritik befördern können

Klar, es ist anstrengend und nervig für JournalistInnen, dass auf Twitter, Facebook und Instagram jedeR Medienkritik äußern kann. Wofür man früher Briefpapier, einen Füller und eine Briefmarke brauchte, braucht es heute nur einen schnell getippten Tweet. Aber genau das ist auch ein Gewinn, weil es ermöglicht, dass wir transparenter und offener über unsere Arbeit und ihre Fehler sprechen könnten.

Anne Fromm, taz.de, 17.10.2020 (online)

Zitiert: Zensur ist mehr als nur staatlich-restriktives Handeln

De facto muss unter dem Begriff ‚Zensur‘ in der Bundesrepublik weit mehr subsumiert werden als nur staatlich-restriktives Handeln. … Angesichts signifikanter Strukturveränderungen auf dem Medienmarkt und sich mehrender ‚Klagen über die Zunahme informeller Zensur‘ ist die aus der liberalistischen Traditionen erwachsene Fixierung…

Zitiert: Digitale Gewalt vertreibt Mädchen und junge Frauen aus den sozialen Medien

Mädchen und junge Frauen, die digitale Gewalt erleben, verlassen die sozialen Medien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Plan International in 22 Ländern, darunter z.B. Nigeria, Ecuador oder die Philippinen. Danach erleben 58 Prozent der befragten Mädchen und jungen Frauen Bedrohungen,…

Zitiert: Was Bewertungen zählen

Die Forscher verteilten unter aktiven Autoren beliebig Auszeichnungen – und beobachteten, dass auch andere Nutzer anfingen, die Ausgezeichneten weiter auszuzeichnen und deren Ruhm zu mehren. Solch willkürliche Lorbeerlawinen konnten die Wissenschaftler auch bei Online-Petitionen und auf Crowdfunding-Plattformen lostreten.

Bernd Kramer, sueddeutsche.de, 08.01.2021 (online)