Zitiert: 70 Jahre Fernsehwerbung – so hat sie uns geprägt

Ein Kellner, ein Fleck auf der Tischdecke und ein Waschmittel: So begann 1956 die Fernsehwerbung in Deutschland. Später wurden viele Slogans zu geflügelten Worten. […]

Am Dienstag (3. November) vor 70 Jahren sendet der Bayerische Rundfunk zum ersten Mal diesen Werbespot im Vorabendprogramm. 1956 ist das eine Premiere im deutschen Fernsehen. Was mit einem Sketch in einem süddeutschen Lokal mit den bayerischen Volksschauspielern Liesl Karlstadt und Beppo Brem seinen Anfang nimmt, wird in den folgenden Jahrzehnten manch Juwel der Kurzunterhaltung: der Werbespot. Manche Slogans finden sogar als geflügelte Worte ihren Weg in den Alltag.

dpa, digitalfernsehen.de, 28.10.2026 (online)

Zitiert: Die deutsche Medienlandschaft verliert zwei ihrer wichtigsten Sprachrohre für Frauen

Erst wurde das Aus von „Frau TV“ nach fast 30 Jahren im WDR-Programm bekannt gegeben, dann die Einstellung der Zeitschrift „Emma“ in ihrem 50. Erscheinungsjahr nach Gründung durch Alice Schwarzer. Es ist das Ende zweier feministischer Medieninstitutionen, mit denen eine Frau eng…

Zitiert: Florian Schroeder will in Frage gestellt werden

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, mich mit Widerständen und Widersprüchen auseinanderzusetzen. Als Person des öffentlichen Lebens, die Haltung einnimmt, wünsche ich mir Gäste in der Show, die mir widersprechen. So wird meine Perspektive ergänzt. Ich bin nicht nur Fragender, sondern jemand, den man infrage stellen kann und soll. Das ist ein Format, das fehlt im deutschen Fernsehen. Dadurch löst sich im besten Fall die Grenze von Moderator und Gast, von Fragendem und Antwortendem, auf.

Florian Schroeder, faz.net, 24.10.2026 (online)

Zitiert: Eine Talkshow kann den Menschen hinter der Funktion sichtbar machen

Ich höre von Politikern, dass sie sich wünschen, dass wir weniger über deren Performance reden – klar wollen sie das nicht – und stärker aufzeigen, wo die konkurrierenden inhaltlichen Modelle der Parteien und ihrer Vertreter stehen. Das ist ja in Wahrheit eine parlamentarische Aufgabe. Da streiten sich Opposition und Regierung darüber, was der richtige Weg ist, um ein Problem zu lösen. Aber eine Talkshow kann etwas, was das Parlament nicht kann: Sie kann den Menschen hinter der Funktion sichtbar machen, seine Überzeugungen, seine Widersprüche, seine Glaubwürdigkeit. Wenn uns so was im Fernsehen gelingt, freue ich mich darüber.

Caren Miosga, sueddeutsche.de, 23.10.2026 (online)

Zitiert: Deutsche TV-Sender fluten Youtube – trotz des Risikos

Die Plattform bringt RTL und Pro Sieben Millionenumsätze und ein junges Publikum. Zugleich wächst die Abhängigkeit vom Algorithmus und von Zahlen, die die Sender nicht kontrollieren. […]

Für die Sender sei das nicht nur ein zusätzliches Marketing-, sondern auch ein Erlösmodell, erklärt Andreas Briese, Managing Director für Youtube in Deutschland, im Handelsblatt-Gespräch. Eine Ausspielung über Youtube ermöglicht zusätzliche Vermarktung – Geld, das die Sender in Zeiten des wegbrechenden Werbegeschäfts im linearen TV gut gebrauchen können. (Paid)

Anna Westkämper, handelsblatt.com, 24.10.2026 (online)