Zitiert: Wahlabende als Mathematikstunden des Politikjournalismus

Die Sendezeit wird unter den Parteien aufgeteilt, die im Landtag zu erwarten sind. Regierungsbildungsoptionen werden in Szenarien sortiert. Kuchenstücke werden so aneinandergelegt, dass sie mehr als die Hälfte der Kuchenplatte einnehmen. Man kennt das Verfahren. Das Verfahren ergibt an sich auch Sinn.…

Zitiert: Warum man beim „Tatort“ und anderen TV-Produktionen kaum noch etwas versteht

Immer häufiger verschwinden Dialoge im Fernsehen unter einem dichten Soundteppich. Die Zuschauer sind genervt. So jedenfalls verfehlt der ÖRR seinen Auftrag. […] Die Schauspieler sind kaum zu verstehen. Nicht wenige deshalb, weil es Mode geworden ist, dass die Akteure und Aktricen nuscheln…

Zitiert: Rituale des Live-Fernsehen bei einer Sonnenfinsternis

Die Rituale des Live-Fernsehens sind ja schon im Nachrichtenalltag merkwürdig, wenn im Programm etwa fortlaufend eine Tür eingeblendet wird, aus der gleich ein Politiker kommen könnte, um eine Pressekonferenz zu geben. Wenn die vermeintlichen Breaking News aber astronomische Ereignisse sind, die mit…

Zitiert: Das Zappen ist zurück

Die Rückkehr linearer Programme hat auch eine medienpolitische Dimension. Während früher Kabelnetzbetreiber und Satellitenplattformen über die Verbreitung von Fernsehsendern entschieden, gewinnen heute internationale Streaming- und Smart-TV-Plattformen zunehmend an Einfluss. Unternehmen wie Samsung, LG, Roku oder Google TV entscheiden mit ihren Benutzeroberflächen darüber,…