Zitiert: Die Bauern sind da cleverer als die Verleger

Wir müssen dazu übergehen, Inhalte zu fördern und die Auswahl der Kanäle für die Verteilung dem Markt überlassen. …. Dafür gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten. Erstens: Der Bund unterstützt, wie beim Print, die Infrastruktur. Zweitens: Der Bund subventioniert die «Abos», legt also…

Zitiert: Europäische Verleger sehen Erfolge mit Abonnementstrategien

Man wisse, so die Studienmacher, dass europäische Verlage bei der Umgestaltung der Geschäftsmodelle eine Vorreiterrolle spielten. Deshalb teile man im Rahmen der Studienauswertung einige der Erfolgsfaktoren, die bei der Verlagerung auf Abonnementstrategien eine positive Rolle spielten. …

  • Qualitätsjournalismus mit Premium-Produkten paaren
  • Konzentration auf die Bildung von Gewohnheiten für die treuen Leser
  • Schaffung eines nachhaltigeren Geschäftsmodells auf lange Sicht

Beat Hürlimann, horizont.net, 06.10.2020 (online)

zur Studie (pdf)

Zitiert: Markt sichert Medienvielfalt nicht

Der deutsche Medienmarkt wird von einer Handvoll riesiger Medienkonzerne beherrscht (vgl. Statista 2018). Und trotzdem schaffen sie es, uns weiszumachen, dass das voll in Ordnung ist und die Vielfalt der Meinungen nicht beeinträchtigt wird. Mal ganz abgesehen davon, dass das den Grundlehren…

Zitiert: Verlage und Medien weit entfernt von der gesellschaftlichen Diversität

Auch Verlage und Medien nähern sich in ihren Strukturen nicht der Diversität des Publikums an, das sie erreichen könnten. Man betrauert den eigenen Bedeutungsverlust, statt für die Öffnung in den eigenen Reihen zu sorgen und so neue Debatten und Blickwinkel zu integrieren…

Zitiert: Verlagsprobleme hausgemacht

Eine Untersuchung der Universität Oxford zeigt, was Verlagen derzeit am meisten Sorgen bereitet – nämlich nicht die vorgebliche Übermacht der großen Internetkonzerne aus den USA, sondern Probleme, die ihre Wurzel im eigenen Haus haben. „Dafür, dass so viel über Veränderung geredet wird, findet erstaunlich wenig Veränderung statt.“ Die Gründe dafür seien hausgemacht; Egoismus und mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter zum Wandel.

 

Christoph Fuchs, sueddeutsche.de, 09.01.2018 (online)