Zitiert: KI-Invasion vom Rand des Journalismus in seine Mitte

Die KI-Invasion redaktioneller Routinen beginnt dort, wo der Widerstand gering ist: im Wetter, im Verkehr, in Serviceformaten, in standardisierten Meldungen, im Sport. Gerade deshalb ist sie so folgenreich. Sie beginnt an den Rändern des Journalismus und rückt allmählich ins Zentrum vor. Mit…

Zitiert: KI im Nachtprogramm der ARD-Popradios

In den Popwellen der ARD kommen Verkehr und Wetter nachts neuerdings von KI-Stimmen. Die klingen steif, machen Aussprachefehler und beweisen: Selbst banalste Aufgaben lassen sich nicht mal eben automatisieren. […] Jetzt vermelden KI-Kollegen zur vollen Stunde nach den Nachrichten den Verkehr, zur…

Zitiert: Drohungen gegen Meteorolog*innen: Hass auf den Boten

Auf Social Media werden Meteorolog*innen zunehmend Opfer von Anfeindungen. Ihre Stimmen sind unbequem für Klimawandelleugner*innen. […] Wir sehen häufiger die Verstärkung von Extremwettern oder das steigende Risiko von Waldbränden in spektakulären Bildern – das müssen Wetterjournalist*innen thematisieren und werden dann angegriffen von Menschen, die die Realität nicht wahrhaben wollen. Zudem genießen die Presenter von Wettersendungen eine hohe Popularität und Glaubwürdigkeit beim Publikum, wie Studien zeigen.

Patrick Gensing, taz.de, 13.6.2023 (online)

Zitiert: Das Wetter ist jetzt politisch

„Früher war das Wetter ein einfacheres Thema“, meint Silke Hansen, Leiterin des Wetterkompetenzzentrums der ARD. Jetzt sei das anders. „Heute muss man immer mitdenken, wenn man über einen schönen Sommertag spricht.“ Denn der Klimawandel hat das Wetter politischer gemacht, den Wetterbericht auch.…