Zitiert: Neuer Verschwörungsmythos

Der Verschwörungsmythos lautet: Öffentlich-rechtliche Journalisten laden die AfD extra in ihre Sendungen ein, um die Partei noch größer zu machen. […] Die Kritik an den Redaktionen kommentierte ein erklärter Grünen-Anhänger bei Bluesky so: „So regelmäßig und merkbefreit, wie das seit Jahren stattfindet, glaube…

Zitiert: Private Medien leiden nicht wegen des öffentlichen Rundfunks

Das Argument ist empirisch nicht haltbar, dass private Medien wegen des öffentlichen Rundfunks leiden. Die Werbung wandert nicht zum ORF ab, sondern zu den großen sozialen Netzwerke und Plattformen. Und die geben kaum etwas zurück an Medien, bieten ihnen auch kaum Geschäftsmodelle.…

Zitiert: Parteipolitische Freundeskreise sowie formalisierte Vorbesprechungen

Ich werde mich auf keinen Fall einem parteipolitischen Freundeskreis anschließen. Das unterminiert die Legitimation des ORF. […]

Natürlich braucht es formalisierte Vorbesprechungen. Wenn es keine formalisierte Vorbesprechungen gibt, dann dominieren die Menschen mit den größten Interessen und der meisten Zeit – die mit Partei-, Lobby- und Partikularinteressen. Niemand kann in all den Themen so einer Sitzung Experte sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Das nützt der Qualität der Diskussion und damit der Aufsicht.

Leonard Dobusch, derstandard.at, 15.05.2025 (online)