Zitiert: Ich würde mir mehr Mut wünschen

Verrückte Filme. Mehr neue Gesichter, gerade im Kino. Mehr zukunftsorientierte Geschichten! Ich wünsche mir, dass Filmemacher dem Publikum zutrauen, Dinge zu verstehen, die nicht offensichtlich sind. Den Zuschauer selbst entscheiden lässt, was er fühlt in den Szenen. Denn wie oft höre ich den Satz: „Das versteht der Zuschauer nicht.“ Doch das tut er.

Felicitas Woll, the-spot-mediafilm.com, 21.08.2026 (online)

Zitiert: In der Entstehungsphase finden Kinodokumentarfilme erst einmal schwer Sender.

Ich habe inzwischen mehr als 30 Filme produziert, und das Paradoxe ist: Unsere Filme finden später ihr Publikum – im Kino, auf Festivals, im Stream, im Fernsehen. Aber bis sie entstehen können, muss man manchmal ziemlich kämpfen. Beim NDR kam auf „Hiddensee“ sehr schnell die Absage: „Haben wir schon, brauchen wir nicht.“ Dabei gibt es zwar Reportagen über Hiddensee, aber keinen Kinodokumentarfilm. Also musste der kleine RBB einspringen – für einen Film über eine Ostseeinsel. Deshalb nenne ich den NDR inzwischen den Nordwestdeutschen Rundfunk.

Annekatrin Hendel, berliner-zeitung.de, 17.08.2026 (online)

Zitiert: Wie die Öffentlich-Rechtlichen mit Beschwerden umgehen, ist Quatsch

Wenn ARD, ZDF und Deutschlandradio Fehler machen, darf jeder eine Programmbeschwerde einreichen. Doch das System ist extrem intransparent: Wie oft sich über welche Sendung warum beschwert wurde, ist kaum herauszubekommen. Und die Rundfunkräte entscheiden fast immer im Sinne der Sender […] Das…

Zitiert: Bei der Leichtathletik-EM sind ARD und ZDF zum Weglaufen

ARD und ZDF leisten sich bei der Leichtathletik-EM in Birmingham eine Peinlichkeit nach der anderen. Dass die Sportler sauer sind, kann man verstehen. Als Zuschauer ist man es auch. […] Traurig macht die offensichtliche Ahnungslosigkeit, gepaart mit Desinteresse am sportlichen Geschehen. Ob…