Christine Strobl: Wie viele die ARD im linearen TV nicht mehr erreicht

Zur Wahrheit gehört nämlich, dass wir viele Zuschauerinnen und Zuschauer unter 50 gar nicht mehr erreichen. Diesen Menschen wollen wir ein Angebot machen, das wir fürs klassische Fernsehen so nicht beauftragt hätten. (dwdl.de, 02.12.2021, online) Die Wochenreichweite der ARD-Fernsehprogramme (inlusive der Kooperationsprogramme)…

Zitiert: Viele Programme für viele Zielgruppen

Die immer größere Ausdifferenzierung der Gesellschaft bedeutet: Wir brauchen nicht mehr ein Programm für möglichst viele, sondern viele Programme für viele ausdifferenzierte Zielgruppen. Die Interessen der einzelnen, teilweise immer spezieller werdenden Gruppen, fordern natürlich auch uns heraus. Es geht im Kern darum,…

Zitiert: Digitalisierung beim SWR

Wir wollen herausragenden Hörfunk und ein erfolgreiches SWR Fernsehen machen, wir wollen aber auch im Digitalen erfolgreich sein. In der Tat haben wir auch Zuwächse beim linearen Sender, außerdem erreichen wir über alle Ausspielwege gesehen die 30- bis 39-Jährigen besser als zuletzt. Aber grundsätzlich muss jeder Ausspielweg auf seine eigene Art und Weise plattformspezifisch professionell gemacht werden. Es ist eine neue Denke in allen Redaktionen: Online-Formate funktionieren mittlerweile eben nur noch nach den Gesetzmäßigkeiten der jeweiligen Plattformen.

Thomas Dauser, SWR-Direktor Innovation und Digitale Transformation, dwdl.de, 27.09.2021 (online)

Zitiert: Wie FUNK sich am Markt orientiert

Mit „Ozon“ waren wir sehr früh am Markt, zu einem Zeitpunkt, als Nachhaltigkeit für unsere jüngsten Zielgruppen immer wichtiger wurde. Wir hatten in unseren anderen Programmen beobachtet, wie gut Inhalte ankamen, die sich mit Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigen. Daran haben wir früh…

Prekäre, Pragmatiker, Weltverbesserer: Die neuen deutschen Wählerstämme

Wahlprognosen sind schwierig geworden: Die alten Großmilieus haben sich aufgelöst. Dafür gibt es neue Wählergruppen. Verschiedene Forscher machen verschiedene Grundtypen aus. Sie bilden sich entlang kultureller Konfliktlinien.  …. Es ist schwierig geworden für Meinungsforscher: Die alten gesellschaftlichen Großmilieus wie Arbeiterschaft oder Katholiken…