Zitiert: Radio verträgt keine Täuschung

Wir dürfen uns nicht verstellen. Radio verträgt keine Täuschung. Eine Ansprache, die als anbiedernd empfunden wird, hat verloren. Und ich glaube nicht, dass wir uns besonders aufhübschen müssen für ein junges Publikum und Attitüden übernehmen, von denen wir glauben, dass die jungen Leute jetzt so sprechen. Wir müssen nur sehr klar in der Sprache sein, Kulturjournalismus darf nicht jargonhaft sein. Im Übrigen kann ich mir vorstellen, dass wir mal Moderatorinnen und Moderatoren mit Akzent bekommen. Bei uns fällt ja schon jemand auf, der einen bayerischen Einschlag hat. Da kann unsere eigene Welt noch größer werden.

Ralf Müller-Schmid, sueddeutsche.de, 12.03.2025 (online)

Zitiert: Produzent*innenverband gibt sich wieder neuen Namen

Nicht einmal zwei Jahre ist es her, dass aus dem Produzentenverband der Produzentinnenverband wurde. […] Der Produzentinnenverband heißt ab sofort PROG, eine Abkürzung für „Producers of Germany“. „Damit werden wir unserer Arbeit gerecht: Unseren Filmen und Koproduktionen, die im Kino und auf den internationalen Festivals laufen“, erklärte der Verband. PROG sei die Verbindung aus erfahrenen und jungen Produzentinnen und

Insgesamt zählt der Verband mehr als 150 Mitglieder.

Alexander Krei, dwdl.de, 17.03.2025 (online)

Zitiert: Was ist neoliberaler Militarismus?

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte insbesondere in den USA das Wirtschaftsmodell des militärischen Keynesianismus. Die Idee war, dass Militärinvestitionen den Wohlstand sichern könnten. Nach dem Kalten Krieg setzte sich der Neoliberalismus durch. Investitionen in Verteidigung verloren an Bedeutung, Persönlichkeiten wie Margaret Thatcher…

Zitiert: Viele True-Crime-Formate missachten Opferrechte

Ich schaue mir immer wieder True-Crime-Formate an – aber vorrangig, weil ich mich sowohl wissenschaftlich als auch in öffentlichen Äußerungen gegen einige dieser kommerziellen True-Crime-Formate ausspreche. Meines Erachtens werden hier nämlich die Opferrechte schlicht missachtet. Das persönliche Schicksal von Menschen wird genutzt,…

Zitiert: Mehrheitsfindungsjournalismus

Zweifellos nimmt die Mehrheitsfindungsberichterstattung in der Debatte enorm viel Raum ein: das oft skizzierte Problem des auf machtpolitische Tektonik spezialisierten Hauptstadtjournalismus.

Klaus Raab, MDR Altpapier, 17.03.2025 (online)