Zitiert: Es gibt nur weniger Gründer im Medienbereich

Vielleicht sind bestimmte Berufskulturen weniger gründungsorientiert, wie Wissenschaftler, Beamte und eben Journalisten. Heute überhöhen wir das Gründen in akademischen Kreisen, man spricht von Private Equity oder Strategieberatern. Dabei vergisst man, wie selbstverständlich es in Handel und Handwerk ist. Unter Friseuren oder Tischlerinnen ist es sehr gängig, zu sagen: „Ich mache jetzt mein eigenes Ding!“ Diesen Geist findet man bei Journalisten kaum. […]

Und Medien sind meist Manufakturen, keine Scaler. Trotzdem sind die wertvollsten Unternehmen der Welt heute Werbeträger-Unternehmen.

Sebastian Turner, journalist.de, 20.07.2026 (online)

Zitiert: Das ZDF zerlegt sich selbst schon sehr effizient

ZDF-Intendant Norbert Himmler, bei dem die Verantwortung für alles Programmliche zusammenläuft, wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern und verwies auf das spontan in Auftrag gegebene »Aspekte«-Special . Die Ausladung Danger Dans bei der »Anstalt« rechtfertigte man damit, dass in…

Zitiert: Die Zeitung als Morgengebet

Hegel nannte die Zeitungslektüre einen „realistischen Morgendank“. Warum mit ihr auch das soziale Immunsystem einer Stadt schwindet. […] Wie man die Bedeutung der Vitamine erst erkannte, als Mangelerkrankungen auftraten, werden wir die Funktion redaktionell betreuter Zeitungen für die Demokratie womöglich erst begreifen,…

Zitiert: Die Zahl der Programmbeschwerden hat sich verfünffacht

Die Zahl der Programmbeschwerden bei ARD, ZDF und dem Deutschlandradio ist im Jahr 2025 massiv gestiegen. Allerdings kommt oft nur ein Bruchteil bei den Zuständigen an. Noch weniger werden als gerechtfertigt eingestuft. […] Wie das Medienmagazin „Mediasres“ des Deutschlandfunks berichtete, stieg die…