Zitiert: Wichtigste Legitimation einer Subvention

Die entscheidende strukturelle Analogie zwischen Theaterbetrieb und dem System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist natürlich ihre Finanzierung durch die Allgemeinheit, also auch durch Bürger, die kaum oder nur selten von ihrem Angebot Gebrauch machen. Das macht beide Systeme angreifbar. Sie sind samt ihrer…

Zitiert: Es kann keinen objektiven Journalismus geben

Die Kriterien, wonach eine Redaktion und Journalist:innen auswählen und weglassen, sind immer geprägt durch die Menschen und die Werte des Mediums, für das jemand arbeitet. Die subjektiven Entscheidungen betreffen sämtliche journalistischen Prozesse: von der Themenauswahl über die befragten Quellen wie der Suche nach Expert:innen bis hin zu Bild-, Ton- und Wortwahl im finalen Beitrag. So zu tun, als würde das auf eine neutrale und objektive Weise passieren, ist eine Fata Morgana. Wir müssen viel mehr erklären, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten. Das schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Maren Urner, derstandard.at, 02.05.2023 (online)

Zitiert: Medienförderung als effiziente, transparente, öffentlich gerechtfertigte Marktkorrektur

Dass Medienförderung im Zeitalter desinformativer Gefährdungen tatsächlich notwendig ist, aber als effiziente, transparente, öffentlich gerechtfertigte Marktkorrektur zugunsten jener Medien, die sich um seriösen Journalismus bemühen, mit diesem Gedanken ist weder bei den schutzgeldsüchtigen Medien noch bei der dienstleistungsversessenen Politik eine Auseinandersetzung zu…

Zitiert: ARD reduziert Transparenz

Ausklang der mehr als zahlreichen Antrittsinterviews des ARD-Vorsitzenden zu Jahresbeginn bleibt zu hoffen, dass er Wort hält. Hoffen lässt die Tatsache, dass die Unterstützung durch externe Expertise der Hamburger PR-Agentur Fischer-Appelt, welche die ehemaligen WDR-Sprecher Birand Bingül und Svenja Siegert einkaufte, um…