Zitiert: Der Medienrat macht sich Gedanken

Eine ebenso komplexe wie wichtige Aufgabe hat der neue Medienrat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten. Das von den Bundesländern geschaffene sechsköpfige Sachverständigengremium soll bewerten, ob die Sender ihren Auftrag insgesamt erfüllen. Dabei geht es beispielsweise um eine ausgewogene und vielfältige Berichterstattung –…

Zitiert: funk wird 10 – und muss sich (mal wieder) neu erfinden

Die Veränderungen durch KI seien einschneidend. „Man wird wahrscheinlich eine gute Idee schon in kürzester Zeit nur noch einsprechen müssen, und dann wird ein Video daraus“, beschreibt Schild die Herausforderung. Inhalte, auch Videos, würden individuell auf den Nutzer zugeschnitten. „Das wird eine…

Zitiert: „Tagesschau“ überrascht bei Ost-West-Studie

Ostdeutschland kommt gemessen an der Einwohnerzahl häufiger in der „Tagesschau“ vor als Westdeutschland – und häufiger mit dem Schwerpunkt rechte Politik. Dies geht aus einer quantitativen Inhaltsanalyse von Medienwissenschaftlern der Universität Leipzig zu 1.000 aufeinanderfolgenden Ausgaben der „Tagesschau“ um 20.00 Uhr hervor.…

Zitiert: ARD und ZDF gewinnen keine zusätzliche Reichweite mit ihren „Digitalangeboten“

Die aktuelle ARD/ZDF-Medienstudie zeigt eine Mediennutzung ohne Wachstum. Ältere bleiben beim linearen TV-Programm, Jüngere wechseln zu digitalen Plattformen und KI-Tools. Für Sender und Redaktionen verschärft sich damit ein zeitlicher Wettbewerb, den Reichweitenzahlen allein nicht mehr abbilden. […] Für die öffentlich-rechtlichen Sender bedeutet…

Zitiert: ARD, ZDF und Deutschlandradio vernachlässigen ihren Wesenskern

Wenn man weiß, dass auch in den quotenunabhängig finanzierten öffentlich-rechtlichen Sendern sehr großer Erfolgsdruck auf neuen Ideen und Sendungen liegt. Die Medienforschung bescheinigt gerne, es müsse dringend mehr für diejenigen getan werden, die noch wenig Berührung mit dem Programm haben. Die zum Beispiel schnelle Unterhaltung oder Eskapismus wünschen. Die Öffentlich-Rechtlichen waren schon immer auch für diese Bedürfnisse da, doch der Wesenskern der Sender ist ein anderer. Nämlich hochwertige Information anzubieten, Unterhaltung und Kultur, wie sie sich sonst kaum finanzieren ließe.

Aurelie von Blazekovic, sueddeutsche.de, 25.09.2026 (online)