Dokumentiert: Wie Medienvermarkter die Werbeblockierung verhindern wollen

„Ein denkbares Szenario: Ein Surfer, der etwa auf Bild.de die Banner blockiert hat, könnte dort zunächst per Einblendung aufgeklärt und gebeten werden, die Werbung zuzulassen, um weiter die Finanzierung seiner Lektüre zu sichern. Wenn das nicht hilft, könnte er vor die Wahl gestellt werden, fürs Lesen zu bezahlen oder sonst eben auch die begehrten Inhalte blockiert zu bekommen.

Und damit er nicht auf Spiegel Online ausweichen kann, müsste er auch dort identifiziert und nahtlos streng empfangen werden. Dies könnte auf eine Websiteübergreifende Flatrate für Werbeverweigerer hinauslaufen.“

 

Roland Pimpl auf horizont.net

ZDF-Intendant Thomas Bellut zur Vergüt8ng längerer Verweildauern im Internet

Promedia führte mit Thomas Bellut ein Interview und stellte u.a. die Frage: „Welche Konsequenzen hat es, wenn Beiträge länger in die Mediathek gestellt werden, für die Vergütung der Produzenten?“ Seine Antwort: „Bestimmte Sendungen dürfen wir nach den gesetzlichen Regeln ohnehin nicht online…

Konferenz „Einbruch der Dunkelheit – Theorie und Praxis der Selbstermächtigung in Zeiten Digitaler Kontrolle“

Das Aufrüsten mit Programmen zur Verschlüsselung und Anonymisierung, der Fokus auf den Entwurf neuer Datenschutzgesetze und den Ansatz, die Abhängigkeit von US-amerikanischen Internetfirmen und Netzwerken zu reduzieren, hält Evgeny Morozov nicht für die entscheidenden Lösungen.

Bei der De-Amerikanisierung der Kommunikation werde das Label der Massenüberwachung im schlimmsten Fall beim Aufbau einer von den USA weniger abhängigen Internetinfrastruktur ersetzt, wie sie in Deutschland die Telekom ins Gespräch brachte: Totalüberwachung „Made in Europe“ statt „Made in USA“. Weiterlesen Konferenz „Einbruch der Dunkelheit – Theorie und Praxis der Selbstermächtigung in Zeiten Digitaler Kontrolle“

Gesponserte Presseartikel müssen als „Anzeige“ gekennzeichnet sein

Presseverlage können bei gesponserten redaktionellen Artikeln dazu verpflichtet werden, diese als „Anzeige“ zu kennzeichnen. Eine entsprechende Regelung im baden-württembergischen Landespressegesetz ist nicht zu beanstanden, urteilte am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH). (AZ: I ZR 2/11) Die Karlsruher Richter setzten damit eine Entscheidung des…