Zitiert: Wie sich die Öffentlich-rechtlichen abschaffen

Denn offenbar brauchen wir keine AfD (wir brauchen sie überhaupt nicht, aber dafür schon gleich gar nicht), um die öffentlich-rechtlichen Medien abzuschaffen. Inhaltlich sind die Anstalten längst schon auf dem Weg, das selbst zu erledigen. Dabei sollte es eigentlich in einer freien…

Zitiert: Hörspiel heißt jetzt Podcast

Es werden immer weniger Hörspiele produziert, Studios geschlossen, Sendeplätze gestrichen, Übernahmen und Wiederholungen weitgehend eingestellt und entgegen geltenden Verträgen wird versucht, Honorare zu kürzen. Preise, die manchen Lebenslauf – auch meinen – in eine bessere Richtung gebracht haben, wurden abgeschafft. Nicht einmal Autorenverträge werden mehr von allen Anstalten eingehalten, die Autoren im Netz nicht genannt. Hörspiel heißt jetzt Podcast, wird ästhetisch oft produziert wie in den 50er Jahren, ist gerne mal Gelaber und hat die Logorrhöe.

Andreas Ammer, epd medien, 19.10.2026 (online)

Zitiert: Das Hörspiel wird übersteuert

Und damit bin ich bei der weitaus größten, der politischen Gefahr, dem politischen Übersteuern, dem politischen „Clipping“, das die oberen und unteren Ausschläge der Audiokunst inhaltlich und künstlerisch abschneidet und nur noch leicht verständliche Mitteltöne zulässt. Diese gesellschaftliche „Übersteuerung“ betrifft das künstlerische…

Zitiert: Solide, oft identische Nachrichten bei ARD und ZDF

ZDF und ARD liefern solide aktuelle Nachrichten-Überblicke. Und zwar mit solide derart identischem Ansatz, dass sie wiederholt über ziemlich dieselben Themen berichten, oft sogar in derselben Reihenfolge. Das spricht weder gegen das heute-journal, noch gegen die Tagesthemen – aber auch nicht unbedingt dafür, dass ein öffentlich-rechtliches Rundfunksystem täglich zwei derart vergleichbare Nachrichtenmagazine liefern muss.

Mehr Absprachen der beiden Reaktionen, worüber sie wann berichten, wären zumindest bei planbaren, nicht echtzeit-aktuellen Themen sinnvoll.

Christian Bartels, Telepolis, 17.10.2026 (online)

Zitiert: Sorgerechts-Drama bei der ARD wird weiter verschoben

Als „Thriller-Drama“ kündigte die ARD das Projekt im August 2025 an. Es sei Bestandteil eines für 2026 vorgesehen „inhaltlichen Schwerpunkts“. Bestandteil dieses Schwerpunkts sollte auch eine dreiteilige Dokumentation zum Fall „Block“ sein. […] Das Jahr 2026 neigt sich langsam dem Ende zu.…