Zitiert: Personalpolitik der Alliierten und der bundesdeutsche Rundfunk

Die Personalpolitik der Alliierten wirkte noch eine Weile nach. Radio begleitete eine gewisse Befreiung von den Schlacken des Nationalsozialismus. Ernst Schnabel, Eberhard Beckmann, Alfred Andersch, das waren nur einige der Redakteure und Intendanten, die einen Rundfunk begründeten, der, bei allen Unterschieden, das…

Zitiert: Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen das Terrain wechseln

Die Plattformen der Zerstreuung und der wahrheitsunempfänglichen Distribution und die Kanäle, die die Menschen durch Überfütterung zum Schweigen bringen, kann man nicht auf ihnen selbst bekämpfen, sondern nur, wenn man das Terrain wechselt.  Und das heißt: mit der Demokratie und der Öffentlichkeit wieder ganz unten anfangen, in dem man sehr analoge, sehr physische, sehr dauerhafte Räume für Publikum im Kantischen Sinne schafft.

Und dazu muss ich zumindest einen partiellen Exodus aus dem Funkhaus betreiben. Das erweitert den Beruf des Journalisten zum, nennen wir es versuchsweise: Öffentlichkeitsarbeiter.

Mathias Greffrath, Deutschlandradio, Essay und Diskurs, 12.04.2026 (online)

Klick-Tipp: Jörg Wagner zieht mit Medienmagazin zu YouTube um

Jörg Wagner wollte eigentlich Fictionfilme machen. Doch nachdem er bei der Marxismus-Leninismus-Prüfung durchgefallen war, kam alles anders. 30 Jahre lang hat er mit seinem Medienmagazin Rundfunkpolitik erklärt und Skandale dokumentiert. Im Podcast spricht er darüber, wie stark Intendanten das Betriebsklima prägen – im RBB herrscht aktuell ein Klima der Angst, verstärkt durch eine Entlassungswelle, die Wagner selbst vor die Tür gesetzt hat. Zum Schluss: eine Medienutopie. Wie könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk anders aussehen?

Sachlich richtig, 31.03.2026 (online)

Zitiert: ARD hat Werbegelder im Visier und fordert neue Regeln für den digitalen Markt

Die ARD will mit Werbung im digitalen Bereich mehr Geld einnehmen. Die Anstalt sieht sich im Wettbewerb mit Digitalkonzernen wie Google, Amazon und Meta im Nachteil. Denn öffentlich-rechtliche Sender dürfen Werbung bislang nur sehr eingeschränkt und überwiegend im linearen Programm vermarkten. Im…

Zitiert: „Tatort“ und „Polizeiruf“ pausieren in diesem Sommer extrem lang

Die Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ fällt in diesem Jahr besonders lang aus. Für satte 19 Wochen wird Das Erste bereits ab Anfang Mai keine neuen Ausgaben mehr zeigen, frische Folgen gibt’s dann erst wieder ab Mitte September. […]

Nach ARD-Angaben sind in diesem Jahr 36 Krimi-Erstausstrahlungen am Sonntagabend geplant. Das sind vier weniger als im Durchschnitt der Vorjahre. 2025 waren sogar 42 Krimis zu sehen, das waren mehr als üblich. Diese fehlen nun in diesem Jahr. Zwei weitere Premieren verschiebt die ARD „aus Planungsgründen“ auf das kommende Jahr, wo dann entsprechend wieder mehr Filme in Erstausstrahlung laufen dürften.

Timo Niemeier, dwdl.de, 09.04.2026 (online)