Zitiert: Senderchefs wollen Quote, nicht die Politiker

Die Diskussion fing schon unter Fritz Pleitgen an. Ich habe ihn damals gefragt, wer konkret hat gesagt, wir müssten Quote machen. Pleitgen konnte darauf keine Antwort geben. Ich weiß natürlich nicht, was in Hinterzimmern geredet wird. Ich kenne aber verschiedene Minister in…

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nicht kapitalismuskonform gedacht

Der Konflikt zwischen gesellschaftspolitischem und plattformkapitalistischem Denken, das um die eigentlich im Rundfunkstaatsvertrag kaum kapitalismuskonform gedachten Rundfunkanstalten gerade tobt, liegt jetzt also offen zutage: Auf der einen Seite war vor allem von Allgemeinheit, Öffentlichkeit und Demokratie die Rede. Auf der anderen von…

Zitiert: Programmentwicklung, Marktdurchdringung und Diversifikation ber rbb Kultur

Wer, wie die Wellenchefin von RBB Kultur, Verena Keysers, mit ihrem Team die rund 100 000 Zuhörer ihrer „linearen“ Welle an ihr Haus binden möchte, wer wie sie im ARD-Kontext 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zwei Prozent Reichweite in…

1990 – 1992: Zerstörung der eigenen medialen Öffentlichkeit

Klaus Wolfram, der 1977 aus seiner akademischen Stellung entfernt und in die Fabrik geschickt worden war, gehörte später zur Führung des Neuen Forums und scheiterte mit der Gründung der kritischen Zeitung „Die Andere“. In seiner Rede vom November 2019, mit der er…

Zitiert: Wie man ARD und ZDF auf eine andere Gestaltung des Auftrags verpflichten kann

Die Frage, ob man zum Beispiel bestimmte zeitliche Mindesterfordernisse und einen angemessenen Mindestanteil für Information und Kultur in den publikumsstarken Tageszeiten vorschreiben darf, ist sehr umstritten. Solche Quotenregelungen werden zumeist nur ausnahmsweise und als letzter Ausweg bezeichnet, etwa eine Quote von mindestens…