Zitiert: Zahl konservativer Stimmen verdoppelt

Darin verkündet der NDR, dass „seine“ Ausgaben von „Klar“ künftig Tanit Koch moderieren wird. Koch ist aktuell Autorin beim „Focus“, war davor unter anderem Chefredakteurin der „Bild“ und leitete 2021 die Wahlkampfkommunikation des damaligen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Ab 2026 wechselt sie sich dann also mit Julia Ruhs bei der Moderation von „Klar“ ab.

Ironischerweise ist damit nun genau das Gegenteil von dem eingetreten, was Kritiker behauptet hatten: Denn statt konservative Stimmen mit der Ruhs-Entscheidung einzuschränken, verdoppelt die ARD diese im Fall von „Klar“ sogar. Kann man sich eigentlich nicht ausdenken.

Alexander Graf, Übermedien, 20.09.2025 (online)

Zitiert: Bei „Klar“ wurde jede einzelne Zeile abgenommen

Das Format war gedacht für die Mitte der Gesellschaft, für konservativer eingestellte Menschen. Es sollte sich auch an diejenigen richten, die den Öffentlich-Rechtlichen nicht gerade wohlgesonnen sind. Wir hatten das Ziel, ihnen ein Programm zu bieten, dem sie vertrauen, weil es sich…

Zitiert: Ostdeutsche vertrauen ÖRR mehr als Westdeutsche

Das gern gepflegte Ost-West-Stereotyp, wonach Ostdeutsche besonders skeptisch gegenüber den öffentlich-rechtlichen Medien (ÖRR) seien, hält den Fakten der BLZ-Meinungsumfrage allerdings kaum stand. Die Vertrauenswerte in den ostdeutschen Bundesländern rangieren allesamt im Bundesdurchschnitt oder sogar darüber. […] In Brandenburg-Süd vertrauen 36 Prozent, in…

Zitiert: Hatte die ARD bisher keine gemeinsamen Standards für Faktenchecks?

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen den Faktencheck ausbauen, werden aber der täglichen Desinformation in ARD und ZDF nicht Herr. Geht es um Fakten oder um Meinung? […] Im öffentlich-rechtlichen Bereich gibt es aber nicht nur den Faktenfinder von „ARD-aktuell“. Da tummeln sich auch…

Zitiert: Notwendigkeit und Nutzen von Rundfunkklangkörpern

MDR-Chor und -Orchester lieferten am Sonntag im Gewandhaus eine auf weiten Strecken exemplarische „Schöpfung“ ab – als beeindruckenden Einstieg für Josep Vila i Casañas, den neuen Chef des Leipziger Rundfunkchors. […]

Sternstunden wie diese „Schöpfung“ belegen die Notwendigkeit von Rundfunkklangkörpern. In Leipzig, da der hiesige Chor als größter der ARD eine Sonderrolle einnimmt, erwächst aus dieser Notwendigkeit auch eine Verpflichtung: mehr große Chorsinfonik auf exemplarischem Niveau aufführen. Zwischen Haydns großen Messen, Mozart, Brahms, Bruckner und Poulenc oder Strawinsky ist da zu viel brach liegengeblieben in den letzten Jahren.

Peter Korfmacher, lvz.de, 14.09.2025 (online)