Deutschlandradio

Vertrauen in Journalismus: Widerspiegelung der eigenen Meinung wichtiger als Richtigkeit der Darstellung

Prinzipiell finden sich Personen mit niedrigem Vertrauen in so gut wie allen gesellschaftlichen Milieus. In Übereinstimmung sowohl der Leitfadeninterviews als auch der quantitativen Untersuchung konnte festgestellt werden, dass das Vertrauen hinsichtlich der Qualitätswahrnehmungen vor allem von der Wahrnehmung von Richtigkeit,… Weiterlesen

Zitiert: Programmauftrag der Sender in Empfehlungs-Algorithmen für die Mediatheken übersetzen

Bei Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify gelten die Algorithmen als gut gehütetes Geheimnis. Auch ARD und ZDF setzen verstärkt auf personalisierte Programmtipps. Doch anders als die privaten Anbieter müssen die öffentlich-rechtlichen Sender dabei transparent vorgehen – auch um weiterhin eigene… Weiterlesen

Zitiert: “Digitalisierung” bei den Sendern zieht Vielfaltsabbau nach sich

Dass das Publikum online jederzeit alles haben kann, führt nach den Erfahrungswerten des unregulierten Internet zu einer ungeheuren Konzentration: Wenn am Ende ein einziges digitales Literaturformat übrig bliebe, das ohnehin überall empfangbar ist, wäre für die Grundversorgung theoretisch gesorgt.

Dieser… Weiterlesen

Zitiert: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind in der alten Bundesrepublik hängengeblieben

Frauen und Ostdeutsche verdienen grundsätzlich weniger. Menschen mit Migrationshintergrund gibt es zwar als Aushängeschild in der Tagesschau, aber nicht bei den wirklichen Entscheidungsträgern. Der vielbeschworene Gender-Pay-Gap ist bei der ARD besonders hoch. Die bestbezahlte Intendantin Yvette Gerner (Radio Bremen) verdient… Weiterlesen

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)