Zitiert: Wie Journalismus Glaubwürdigkeit mindert

Ein Journalismus, der nur wenig recherchiert, mindert seine Glaubwürdigkeit. Aber wo nach wie vor seriös gearbeitet werden kann, bleibt das Vertrauen. Das zeigt das einzigartige Schweizer „Jahrbuch Qualität der Medien“ des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich. Anhand von inzwischen allgemein anerkannten wissenschaftlichen Kriterien misst es die Verlässlichkeit der Berichterstattung. Und zieht den Schluss: Jene Medien, die genug Mittel für einen vertiefenden Journalismus aufbringen, genießen nach wie vor hohes Vertrauen

Roger de Weck, internationalepolitik.de, 28.04.2025 (online)

Zitiert: Journalismus versus Medien

Die Zeiten, in denen sie Seite an Seite stritten, scheinen vorbei. Heute wächst  das Trennende: Journalismus ermittelt die Fakten, im Medienbetrieb herrscht Meinungsinflation. Journalismus ist sachlich; der Medienbetrieb will emotionalisieren. Journalismus hält Abstand; die Medien biedern sich ihrem Zielpublikum an. Die Kunst…

Zitiert: Otto-Brenner-Preis fällt 2025 aus

Seit 20 Jahren vergibt die Otto-Brenner-Stiftung (OBS), die Wissenschaftsstiftung der IG Metall, ihren gleichnamigen Preis, der sich für die „Förderung eines kritischen Journalismus, einer gerechteren Gesellschaft und lebendigen Demokratie einsetzt“. Doch dieses Jahr wird es keine Nominierten und Prämierten geben, der Preis…

Zitiert: Parteien wie die AfD sind kein Zufallsprodukt

Parteien wie die AfD sind kein Zufallsprodukt, sondern Folge des neoliberalen Umbaus von Wirtschaft und Gesellschaft seit den 1980er-Jahren. Diese Parteien beuten Widersprüche aus, spalten, polarisieren, säen Missgunst und Hass, stellen Freund gegen Feind, grenzen selber aus. Aber sie erfinden die Konflikte…

Zitiert: Der kleine Moment mit dem zukünftigen Kanzler

Auch im Korrespondentenleben sind es für mich die vermeintlich kleinen Momente, die bei mir oft die größten Eindrücke hinterlassen. Etwa gemeinsam im Fahrstuhl des ARD-Hauptstadtstudio mit dem (wahrscheinlich) künftigen Kanzler zu stehen und in diesem geschützten Raum zumindest ganz kurz mal einen Einblick in seine Gedanke zu bekommen. So habe ich gestern einen nach den langen Verhandlungstagen erschöpften, aber zugleich auch zufriedenen und mit sich im reinen wirkenden Friedrich Merz erlebt.

Alexander Budweg (Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio), April 2025 (online)