Zitiert: Es stellt sich immer die Frage, wer die Öffentlichkeit kontrolliert

Stellen Sie sich zum Beispiel ein diktatorisch organisiertes System vor, in dem ein staatlich kontrollierter Anbieter den Menschen Informationen gibt und die Menge verdreifacht. Das stellt keineswegs eine Verbesserung für die politische Öffentlichkeit dar. Und deswegen ist es fatal, wenn wir einen Diskurs führen, in dem wir nur darüber sprechen, wer was sagen darf im Netz, obwohl wir längst eine Situation haben, in der zwei Tech-Konzerne die demokratierelevanten Mediengattungen monopolisieren.

Martin Andree, Das Parlament, 19.08.2026 (online)

Zitiert: Wie genau verhält sich der Mensch im KI-Loop?

Seit Jahrzehnten ist der sogenannte „automation bias“ gut erforscht: Wer ein System überwacht, das zuverlässig arbeitet, übernimmt dessen Ergebnisse immer öfter ungeprüft und übersieht Fehler, die er ohne das System bemerkt hätte. Der Effekt wird stärker, je zuverlässiger das System normalerweise arbeitet.…

Zitiert: „Generalist:innen“ statt „Fachjournalist:innen“

In dem Zusammenhang sei der „Hauptstadtjournalismus“ zu einem populären Genre geworden, das eher von Generalist:innen als von Fachjournalist:innen geprägt würde. Zudem wurde die Befürchtung geäußert, dass die Redaktionen immer weniger spezialisierte Journalist:innen ausbildeten. T-Online Chefredakteur Schwennicke berichtete, dass er bei der Süddeutschen…

Zitiert: Triebfeder des Sportjournalismus

Eine Distanzlosigkeit zum Berichterstattungsobjekt und die Promotion des Sports als Freizeit- und Unterhaltungsvergnügen kann als ursprüngliche Triebfeder des Sportjournalismus bezeichnet werden – nicht seine kritisch-investigative Einordnung.

Christoph Bertling: Die Abwärtsspirale. Formen, Paradoxien, Störungen des Sportjournalismus und Wege aus seinem Krisenmodus. Halem Verlag. S. 91 (online)