Wer beklagt, etwas sei geframed, der beklagt wenigstens implizit, dass es sich um eine Form von Manipulation handelt. Wer framed, so hat sich das mindestens unterbewusst im Denken festgesetzt, der verfolgt eine Agenda. Selbst Fakten verlieren so den Anspruch auf… Weiterlesen
Die Währung ist erst mal, dass wir ein journalistisch gutes Interview geführt haben. Dass wir das Gefühl haben: Wir haben etwas erfahren, wir haben eine Seite der Person gesehen, die wir vorher nicht kannten, wir haben in der politischen Debatte… Weiterlesen
Das ist, leider, mediale Gegenwart: dass erfolgreiche, geschäftstüchtige und durchaus kluge Menschen sich ihre Meinung nicht mehr anhand unterschiedlicher Quellen bilden, denen sie vertrauen und die vielleicht sogar für unterschiedliche politische Richtungen stehen. Sondern sie begnügen sich damit, was ein… Weiterlesen
Alles, was von der israelischen Armee kommt, wird ohne Nachfrage abgedruckt, und alles von palästinensischer Seite wird komplett diskreditiert und in den Konjunktiv gesetzt. Das ist absurd. Sprache ist da ganz wichtig (…) Immer wenn Palästinenser etwas machen, ist das… Weiterlesen
Ohne Paywalls wäre die Medienbranche ein besserer Ort. Ein Gedankenexperiment über Journalismus als Gemeingut […]
„Trittbrettfahrer“ werden nicht als Risiko bemängelt, sondern als Realität und logischer Teil des Systems anerkannt. Das Problem der Paywalls liegt dabei weniger in der technischen… Weiterlesen