Zitiert: Vertrauen in die Demokratie? Eher so mittel

Die Zustimmung zu demokratischen Werten bleibt hoch, ermittelt die Bertelsmann-Stiftung. Doch sind eher wenige mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden. Die Studienmacher beunruhigt das nicht. Uns schon. […] So stimmen 91 Prozent der Befragten, wie die Studie festhält, „den Werten und Regeln“…

Zitiert: Die entscheidende Frage ist nicht, ob Redaktionen KI nutzen

Die KI-Invasion redaktioneller Routinen beginnt dort, wo der Widerstand gering ist: im Wetter, im Verkehr, in Serviceformaten, in standardisierten Meldungen, im Sport. Gerade deshalb ist sie so folgenreich. Sie beginnt an den Rändern des Journalismus und rückt allmählich ins Zentrum vor. Mit…

Zitiert: Deutsche glauben an die Demokratie – nur nicht daran, dass sie funktioniert

Die Werte der Demokratie genießen hohe Zustimmung. Ihr praktisches Funktionieren fällt durch. Doch wie belastbar ist dieser Befund? […] 77 Prozent der Deutschen befürworten demokratische Parteien als Institution. Zufrieden mit ihrem Funktionieren sind nur 17 Prozent. Die Studie trennt dabei, was in…

Zitiert: Wie Klickökonomie den Journalismus zerstört

Die ZDF-Sendung „Markus Lanz“ muss man sich als eine Dekadenz-Erscheinung der Demokratie vorstellen. Denn dreimal in der Woche, je 75 Sendeminuten, also insgesamt fast vier kostbare Fernsehstunden lang geschieht hier paradigmatisch genau das, was der Soziologe Harald Welzer jetzt folgendermaßen beschreibt. Ablenkung…

Zitiert: Journalisten und Politiker duzen sich nicht

Wenn ein Politiker spricht, klatschen Journalisten nicht. Das sind Symbole für die Distanz, die es geben muss zwischen den beiden Gruppen. Über die Jahre kann schon Vertrauen entstehen, aber Journalisten müssen immer kritisch bleiben, dürfen sich nie vereinnahmen lassen, sich nicht verbrüdern. Schon der Anschein davon ist schädlich.

Helene Bubrowski, uebermedien.de, 04.05.2026 (online)