Zitiert: Journalismus unter der Lupe

Wenn die Lupe über unserer Arbeit immer größer wird, kann die Konsequenz doch nur sein, noch akribischer zu arbeiten, als es ohnehin der Anspruch sein sollte. Darüber hinaus gibt es leider keinen Zaubertrick, Menschen zurückzuholen, die lieber Verschwörungsideologien als aufwendig recherchiertem Journalismus glauben.

Markus Feldenkirchen, Turi2, 01.20.2026 (online)

Zitiert: Der Unterschied zwischen Wetterjournalismus und Klimajournalismus

Wetterjournalismus ist die Vorhersage für die nächsten Tage: ein kurzer Zeitraum, eine bestimmte Region. Klimajournalismus ist die Beschreibung und Einordnung dessen, was du über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren beobachtest. Und natürlich kannst du aufgrund der Wetterereignisse von heute Rückschlüsse aufs Klima ziehen – das heißt aber nicht, dass du in jedem Wetterbericht auch Klimaberichterstattung machen musst. Umgekehrt musst du aber auf Klimadaten zurückgreifen, um das, was gerade passiert, einzuordnen.

Claudia Kleinert, dfjv.de, 30.09.2026 (online)

Zitiert: Nicht barrierefreier Journalismus entspricht nicht öffentlichen Auftrag

Barrierefreiheit fehlt nach wie vor in vielen Diskussionen über Diversität in Redaktionen. Dieses Versäumnis schließt nicht nur das Publikum aus. Es schwächt auch den Journalismus selbst und schränkt ein, wer ihn gestalten darf. Nachrichtenorganisationen sprechen heute selbstbewusster über Diversität als noch vor…

Zitiert: Fünf Eskalationsstufen zur KI-Autorität

Wer die Technologie ernst nimmt, muss nicht nur über Effizienz nachdenken, sondern über Macht, Eigentum und Abhängigkeit. KI eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für Produktivität und Kreativität. Sie ist aber nicht gottgegeben, sondern eine von Unternehmen entwickelte Infrastruktur mit Profitinteressen. Dagegen wirkt die Aufregung…