Zitiert: (Keine) Soziale Vielfalt im Journalismus

Journalismus soll gesellschaftliche Wirklichkeit in ihrer Vielfalt abbilden, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und Menschen in die Lage versetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Damit erfüllt er eine zentrale demokratische Funktion. Soziale Herkunft prägt unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt.…

Zitiert: Es braucht ein Öffentlichkeitsbewusstsein

Es braucht heute im Verbund mit kluger Regulierung eine Bildungsanstrengung auf der Höhe der digitalen Zeit, einen fundamentalen Bewusstseinswandel. So wie in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Umweltbewusstsein entstanden ist, müsste heute – als Resultat von Bildung und Diskurs – eine Art Öffentlichkeitsbewusstsein entstehen, ein Bewusstsein für die Vermüllung und Zerstörung der publizistischen Welt. Das ist die Größe der Aufgabe, um die es geht.

Bernhard Pörksen, fr.de, 03.09.2026 (online)

Zitiert: Wie Medien dem Vertrauensverlust begegnen können

Journalisten besitzen zwei Möglichkeiten, auf den Vertrauensverlust ihres Publikums zu reagieren. Sie können das Misstrauen zum Defekt des Publikums erklären. Sie könnten sich aber auch fragen – und das ist selbst in der Politik lange überfällig –, ob es womöglich auch etwas…

Zitiert: Soziale Herkunft der Volontäre

Das zentrale Ergebnis lautet: Der Zugang zum Journalismus ist wenig sozial durchlässig. Das heißt: Soziale Herkunft entscheidet mit darüber, wer Zugang zum Journalismus erhält. Mehr als die Hälfte der Volontär:innen und rund zwei Drittel der Journalistenschüler:innen stammen aus akademischen Elternhäusern. Während in…

Zitiert: Wim Wenders falsch zitiert

Wir arbeiten nicht mit der Denkweise von Politikern. Wir arbeiten mit der Denkweise von empathischen Menschen. Und wir wollen Dinge verändern. In der Politik geht es darum, den Status quo zu bestätigen. Und genau das habe ich gesagt, und es wurde so zitiert: ‚Wir müssen uns aus der Politik heraushalten.‘ Das war eindeutig nicht das, was ich gesagt habe, denn es ist nicht das, was ich jetzt sage, und ich habe damals dasselbe gesagt.

Wim Wenders, faz.net, 06.09.2026 (online)