Zitiert: Facebook als Kannibale der medialen Kommunikation

Die Bezeichnung von Facebook als einem Kannibalen der medialen Kommunikation sollte gerechtfertigt sein vor dem Hintergrund, dass das Prinzip „geteilter Inhalte“ nicht nur kostbare Güter etablierter Produzenten entwertet hat, sondern auch Laien oder freigesetzte Profis unweigerlich dazu zwingt, beim Anbieten von Content dieselbe Plattform zu nutzen, um über eigene Seiten und Verlinkungen überhaupt noch präsent zu sein.

Bei vielen, die gar nicht oder nur auf Konsumentenseite damit konfrontiert sind, ist ein Bewusstsein über Arbeit und Wert in diesem neuartigen Feld noch nicht spürbar eingetreten.

Daniel Hermsdorf, Telepolis, 05.01.2020 (online)

Zitiert: Was können Social Bots wirklich?

Die Frage, die sich stellt, ist: Wer hat eigentlich schon einmal einen „Social Bot“ in Aktion erlebt? … Die sogenannte „Social-Bot-Forschung“ hat sich in wenigen Jahren zu einem Forschungsfeld mit prall gefüllten Fördertöpfen entwickelt, sich dabei allerdings von der Realität entkoppelt. Politik…

Zitiert: Wie kriegt man „Verschwörungstheorien“ aus den Köpfen der Leute?

Im Prinzip sind wir alle, zumindest in Gebieten, in denen wir uns nicht auskennen, anfällig für Fake News. Weil wir oft nicht genug Zeit, kognitive Ressourcen oder Motivation haben, um komplexe Themen wie wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse zu verstehen, kommt es sehr…

Zitiert: Comedy und Satire können gesellschaftlichen Diskurs fördern

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter können und sollten Humor und Komik einsetzen, um deren entspannenden und integrierenden, aber auch bildenden Potenziale zu nutzen. Comedy und Satire fördern den gesellschaftlichen Diskurs. Das gilt aber vor allem da, wo sie nicht zu konfrontativ und nicht zu…