Zitiert: Gegenmittel für eine Kultur, die vom Gelächter verzehrt wird

Im Schlusswort seines Buches „Wir amüsieren uns zu Tode“ warf Neil Postman allerdings die Frage auf, ob wir die Schreckensvisionen, die George Orwell in 1984 darstellte, schon eingeholt haben, oder ob wir eher in der Brave New World leben, die Aldous Huxley…

Zitiert: Von der Rundfunkbeitrags- zur Vergesellschaftungsdebatte

Warum muss ich für öffentlich-rechtliche Medien bezahlen, obwohl ich sie selbst nicht nutze? Wie groß ist der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien wirklich? Warum halbieren wir nicht einfach den Rundfunkbeitrag? Schlaglichter auf diese oft gestellten Fragen im Nachgang zur re:publica-Konferenz zum Thema „Cash“.

Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 13.6.2023 (online)

Zitiert: Tagesschau als beruhigende Welterzählung

Fortsetzung folgt: Wie schafft es die “Tagesschau” trotz schwindender Relevanz weiterhin hohes Vertrauen zu genießen? Mit dieser Fragestellung analysiert Medienwissenschaftler Hermann Rotermund bei epd Medien die Nachrichtensendung. In vielen Berichten beobachtet er “Viertklässler-Didaktik” und “bebildertes Radio”. Von den Themen bleibe beim Publikum oft nicht viel haften. Letztlich sei die “Tagesschau” eine “stabile kulturelle Form”, eine “prinzipiell auf Unendlichkeit angelegte Fernsehserie”.

Hermann Rotermund, turi2.de, 03.06.2023 (online)

Zitiert: Snowden und die große Datenmisshandlung

Zehn Jahre nach Beginn der bedeutenden Enthüllungen über die globale Überwachung durch Geheimdienste ist die journalistische Auswertung der von Edward Snowden bereitgestellten Dateien unbefriedigend. Große Medien haben sich dem Druck der betroffenen Regierungen gebeugt und die Auswertung der Dokumente abgebrochen oder sogar…