Zitiert: Plädoyer für die Rettung des Medienjournalismus

Reden wir über Medien, reden wir über Medienjournalismus. Reden wir also über einen klaftergroßen Widerspruch. Deutlich ist er zu spüren und führt doch zu erstaunlich wenigen öffentlichen Debatten. Medienjournalismus ist nicht tot, es riecht nur etwas streng, könnte man in Abwandlung eines…

Zitiert: Wie unsere Persönlichkeit unseren Umgang mit dissonanten politischen Informationen beeinflusst

Wie reagieren wir auf Informationen, die unseren politischen Überzeugungen widersprechen? Und welche Rolle spielen unsere Charaktereigenschaften dabei? Chiara Valli widmet sich dieser Frage mit ihrem Kollegen Alessandro Nai und stellt erste Ergebnisse vor. […] Alles in allem legen unsere Forschungsergebnisse nahe, dass…

Zitiert: Ein systemisches Problem – gut bezahlte Regierungsaufträge für Journalisten

Wir wissen nicht, was für diese Geldbeträge jeweils geleistet wurde. Aber entweder war das Ausmaß der journalistischen oder sonstigen medialen Tätigkeiten im Staatsauftrag groß, was die Frage nach dem absorbierenden Zeitaufwand jenseits des journalistischen Hauptberufs aufwirft. Oder die gezahlten Honorare bewegten sich…

Zitiert: Neue Blätter über ihre Inhalte, nicht über Zielgruppen-Forschung entwickeln

In Nannens Vorstandszeit fallen großartige publizistische Erfolge wie Geo und Art, die beide aus dem Stern heraus entwickelt worden waren. Hier trat ein weiteres Missverständnis zutage. Neue Blätter waren für uns nur über ihre Inhalte zu entwickeln und nicht über Zielgruppen-Forschung. Für uns erwuchs kreative Kompetenz aus Wissen, Qualität, Dialogfähigkeit und Empathie.

Henri Nannen, aber auch andere Redakteure verfügten über das berühmte Bauchgefühl. Er hasste die Tabellen, liebte den Diskurs und glaubte an die dadurch entstehenden Geschichten.

Manfred Bissinger, sueddeutsche.de, 11.3.2023 (online)