Zitiert: Neue Medienstrategie des Kanzlers

Aufgefallen ist in den vergangenen Tagen, dass Scholz – in starkem Kontrast zu seiner Vorgängerin Angela Merkel – die Medien des Springer-Verlags mit zahlreichen Interviews bediente. Hinzu kam ein intensiv diskutierter Auftritt in der vor allem von der Bild-Zeitung betriebenen Fernseh-Gala „Ein Herz für Kinder“ im ZDF. Scholz ließ sich dort auch umstandslos in der Nähe von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner ablichten, der die politische Konstellation, in der Scholz immerhin Vizekanzler war, vor einiger Zeit als „neuen DDR Obrigkeitsstaat“ bezeichnet hatte.

Nico Fried, sueddeutsche.de, 13.12.2021 (online)

Medien und Politik: drei Seitenwechsel

Die Journalistin Christiane Hoffmann vom Spiegel soll stellvertretende Regierungssprecherin werden. … Die 54-Jährige war zuletzt politische Autorin im Hauptstadtbüro des Spiegel, arbeitete zuvor unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und deren Sonntagszeitung und war Korrespondentin in Teheran und Moskau. Auf Wunsch…

Zitiert: „Kann die Medienanstalt Sachsen-Anhalt so noch staatsfern sein?“

Eigentlich sollen sich Politiker zum großen Teil aus der Medienaufsicht in Deutschland heraushalten. Doch in Sachsen-Anhalt scheint das nicht so richtig zu funktionieren. Warum? … Die „Staatsferne“ zieht sich wie ein schwarz-roter Faden durch die die Anstalt und ihre Gremien. Markus Kurze,…

Zitiert: Wen braucht Olaf Scholz? BILD oder Wissenschaftler?

Es will ja scheinen, als würde der designierte Bundeskanzler das Mantra seines Vor-Vor-Gängers Gerhard Schröder aufnehmen, der mit „Bild, BamS und Glotze“ regieren wollte. Angela Merkel wollte das nicht und regierte 16 Jahre lang. Olaf Scholz hat bislang keine Gelegenheit ausgelassen, um…