Zitiert: Bayern neuerdings für relative Beitragsstabilität

Der BR-Haushaltsplan habe künftig den „Leitgedanken der Beitragsstabilität zu beachten“. Dass ein Gesetz diesen medienpolitischen Begriff verwendet, macht es erforderlich, ihn zu definieren. In der Erläuterung zu dem Entwurf heißt es, man unterstreiche die Bedeutung verantwortlicher Haushaltsführung „unter Berücksichtigung einer relativen Beitragsstabilität“. Hier argumentiert gewissermaßen Bayern gegen Bayern. Denn eine relative Beitragsstabilität im Sinn von einer Steigerung lediglich um den Inflationsausgleich akzeptieren die Länder, auch die Regierung in München, ja geräuschvoll seit 2024 eben gerade nicht.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 19.04.2026 (online)

Zitiert: Klage, den steuerlichen Grundfreibetrag um den Rundfunkbeitrag zu erhöhen

Jetzt kämpft der Bund der Steuerzahler vor Gericht darum, dass dieser Pflichtbeitrag endlich steuerlich anerkannt wird. Ein einfacher Steuerzahler aus Mecklenburg-Vorpommern wollte seinen Rundfunkbeitrag für 2024 in seiner Einkommensteuererklärung geltend machen – 220,32 Euro, die er im Jahr zwangsläufig zahlen muss. Das…

Zitiert: Ist eine Gesamtprüfung des ÖRR auf politische Vielfalt machbar?

Was kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) überhaupt leisten und vor allem was muss er leisten – vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg ging es mit Blick auf die Bewertung von Vielfalt und Ausgewogenheit ans Eingemachte. Der Vorsitzende Richter Martin Morlock ließ erhebliche Zweifel…

Zitiert: VGH Baden-Württemberg prüft Programmvielfalt

Neun Kläger vor dem VGH Baden-Württemberg wollen keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Sie bezweifeln die Ausgewogenheit der Berichterstattung. Worum es beim Streit konkret geht. Darf man den Rundfunkbeitrag verweigern, wenn einem das Programm einseitig erscheint? Diese Frage bekommt nun juristische Schärfe: Ein Urteil des…

Klick-Tipp: Die Sparpläne des MDR und der Streit um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steht unter Druck. Er muss trotz einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen Rundfunkbeitrags Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe vornehmen und zugleich den Spagat schaffen, die Qualität des Programms zu erhalten. Hinzu kommt mit Blick auf die im…