Zitiert: Beitragserhöhung nur dann, wenn auch Qualität ohne Quote möglich ist

Die Formel der ARD und des ZDF darf eben nicht wie bei der Konkurrenz lauten: Qualität oder Quote, sondern Qualität und Quote und im Zweifelsfall auch Qualität ohne Quote. Dafür und nicht als Startgeld beim Rattenrennen sind die Einnahmen durch Gebühren gedacht. Nur wenn das garantiert wird, darf über eine Erhöhung der Rundfunkgebühren überhaupt erst nachgedacht werden.

 

Michael Jürgs: „Schmunzeln, bis die Anstalt kracht“, FAZ, 27.9.2011 (online)

 

Zitiert: Zum „Medienberichtchen“ der Bundesregierung

Der einzige etwas konkretere Vorschlag für eine „zeitgemäße Medienordnung“ ist ausgerechnet der, einen Medieninnovationsfonds zu schaffen, „durch den ein Teil des Rundfunkbeitrages auch für die Finanzierung unabhängiger privater Medienproduktionen eingesetzt wird“. Diese Idee geistert schon seit Jahren durch die medienpolitischen Debatten, allerdings…

Dokumentiert: Wie sich die Einnahmen der ARD entwickelt haben

So haben sich die verwendbaren Beitragserträge für die ARD entwickelt:

2005 – 2008: 20,651 Mrd. Euro

2009 – 2012: 21,386 Mrd. Euro

2013 – 2016: 21,441 Mrd. Euro

2017 – 2020: 21,984 Mrd. Euro

 

Die Beitragserträge der ARD-Anstalten lagen bei:

2013: 5,433 Mrd. Euro

2016: 5,571 Mrd. Euro

 

Die Gesamterträge (also mit Werbe-, Sponsoring- und Finanzerträgen) lagen:

2013: 6,344 Mrd. Euro

2016: 6,572 Mrd. Euro

 

 

(ARD: Bericht über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Landesrundfunkanstalten, April 2018, S. 77 ff., online)

Eine andere Rechnung: Wie man den Rundfunkbeitrag auch senken bzw. lange Zeit weiter konstant halten könnte

In den letzten (immer vierjährigen) Beitragsperioden haben die Sender immer Erhöhungen zwischen 1,3 und 2,0 Mrd. Euro für vier Jahre anerkannt bekommen. Die normale Steigerung liegt also zwischen 300 und 500 Mio. Euro im Jahr. Wenn die Befreiungstatbestände durch die Bundesagentur für…