Zitiert: Vernünftiges wirtschaftliches Nebeneinander von privaten und öffentlich-rechtlichen Medienangeboten

Wo Redaktionen verschwinden, gedeihen eben nicht automatisch brauchbare digitale Alternativen. Deshalb plädiere ich seit Langem für Regelungen, die ein vernünftiges wirtschaftliches Nebeneinander von privaten und öffentlich-rechtlichen Medienangeboten im Digitalen ermöglichen […] Es geht daher auch im Bereich der sozialen Medien nicht um…

Zitiert: Fusion von ZDF und Deutschlandradio ist nicht sinnvoll

Nach meiner Meinung ist eine Fusion nicht sinnvoll, weil sie sehr teuer ist und damit Ressourcen bindet. Die Radio- und Fernsehwelt haben sich sehr weit auseinanderentwickelt, inhaltlich und wirtschaftlich wäre das nicht vernünftig. Es würde sehr viel Geld kosten, das anzupassen. Mögliche…

Zitiert: Kein Proporz mit Rechtsextremisten

Man muss sehen, dass die Rundfunkordnung und die Rundfunkfreiheit Ausdruck der Erfahrung mit dem Nationalsozialismus sind. Karlsruhe hat das in seinen Rundfunkurteilen immer wieder sehr deutlich unterstrichen. Mit anderen Worten: Für die Feinde dieser Verfassung, für Rechtsextremisten ist kein Proporzgedanke übrig. Es gibt keine Vielfalt, die auch Rechtsextremisten einschließt. Das steht auch ausdrücklich in den Landesmediengesetzen so drin.

Georg Restle, MDR Altpapier, 11.20.2023 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Sender umbauen, um digitale Meinungsvielfalt zu sichern

ARD, ZDF und Deutschlandfunk können sich nur in dem Rahmen entwickeln, den ihnen die Politik setzt. Es ist gut, dass im letzten Medienänderungsstaatsvertrag die Definition des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Sender so erweitert wurde, dass sie selbst über ihre Entwicklungsrichtung entscheiden können: Lässt…