Die RBB-Intendantin schlägt sich damit auf die Seite des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Während sich Eins Extra mit seinem künftig unter dem Label Tagesschau 24 laufenden Nachrichtenangebot gut positioniert habe, reichten die Mittel nicht aus, um Eins Festival und Eins Plus „sehr gut aufzustellen“, erklärte Reim laut digitalfernsehen.de in einem Gespräch mit der Branchenzeitschrift Promedia (April-Ausgabe). Es wäre besser, nur einen weiteren Kanal zu profilieren.
„Die Dokumentationen über Honecker in der ARD und über Gaddafi auf RTL stießen am Montagabend auf großes Interesse bei den Zuschauern.“ Dies stellt Joachim Huber im Tagesspiegel fest. „Beide Sendungen konnten sich in der Quoten-Spitzengruppe platzieren. Beide Beiträge liefen zu attraktiven Zeiten Die Programmmacher sollten darin ein Signal erkennen.“
„Die öffentlichen-rechtlichen Sender machen das Fernsehgeschäft mit dem Fußball unter sich aus“, stellt Michael Hanfeld am gestrigen Dienstag in der FAZ fest. Die Fernsehrechte für EM 2012 und EM 2016 in Frankreich sowie WM 2014 in Brasilien und WM 2018 in Russland liegen bei ARD und ZDF. Was dies kostet, ist offiziell nicht bekannt. Allerdings kursieren Zahlen.
Derzeit liege man auf dem Stand von 1951. Ca. 20,7 Mrd. Dollar setzten US-amerikanische Zeitungen im Jahr 2011 mit Werbung um. 11 Jahre zuvor, im Jahr 2000 sei es noch dreimal soviel gewesen. Der Umsatz aus Anzeigen betrug 63,5 Mrd. Dollar, meldet die FTD.
Jobst Plog schrieb der Funkkorrespondenz einen Leserbrief zu einem Artikel der Funkkorrespondenz. In dem hatte Jakob Augstein über die Lage „ARD, ZDF und die Verleger“ geschrieben.