Zitiert: Fiktion kann keine Lösungen anbieten

Also – die Fiktion kann keine Lösungen anbieten für die wirklich großen Probleme, sie kann zum Beispiel nicht den Krieg in der Ukraine beenden. Sie kann keine Wunder vollbringen. Aber: In bestimmten Fällen kann sie den Schriftsteller retten, der die Fiktion hervorbringt. Manchmal ist Schreiben das Beste, was man tun kann. Für mich persönlich ist es die beste Therapie, die es gibt.

Pedro Almodóvar, faz.net, 26.07.2026 (online)

Zitiert: Kann man das Internet noch „ohne KI“ nutzen?

Wer heute eine Mail in Gmail schreibt, eine Route in Google Maps abfragt, einen Spamfilter passieren lässt oder eine Netflix-Empfehlung anklickt, nutzt KI. Wer auf gängigen Plattformen übersetzt, die Autokorrektur seines Smartphones akzeptiert oder eine Google-Anfrage stellt, nutzt KI.

Die Frage ist längst nicht mehr, ob jemand im Internet KI verwendet, sondern ob man das Internet überhaupt noch nutzen kann, ohne mit ihr in Berührung zu kommen. Für die allermeisten lautet die Antwort: kaum.

berliner-zeitung.de, 16.06.2026 (online)

Zitiert: ORF berichtet sachlich, aber wenig partizipativ über Armut

Forschende stellen trotz Kritik an Unterhaltungssendungen insgesamt ein positives Zeugnis aus. Allerdings brauche es mehr Beteiligung, inklusivere Newsrooms und mehr Barrierefreiheit Nicht über Menschen, sondern mit ihnen reden – das sollte bei der Berichterstattung zum Thema Armut als Leitlinie gelten, erklärte der…

Zitiert: KI ermittelt für Diplomarbeit von 1984 einen KI-Wert 84 Prozent

Diese Tools, die angeblich KI-geschriebene Texte von menschengemachten unterscheiden können, sind eine Plage und halten nicht, was sie versprechen. Ich habe gerade die Einleitung meiner 1985 (!) geschriebenen Diplomarbeit hochgeladen – KI-Wert 84 Prozent!

Für mich ist so ein Falsch-positiv-Wert amüsant, aber für Schülerinnen oder Studenten kann der Vorwurf, mit KI gepfuscht zu haben, schlimme Folgen haben. Es gibt keine verlässliche Methode, KI-generierte Texte von menschlichen zu unterscheiden.

Christoph Drösser, LinkedIn, 29.07.2026 (online)

Zitiert: Nix gecheckt trotz Faktencheck

Das Funk-Format „Fakecheck“ will „Bullshit“ auf Social Media aufklären. Doch die Faktenchecks verlieren sich immer wieder so sehr in aufregenden Recherche-Storys und unnötigen Details, dass sie dabei verpassen, die eigentliche Frage zu beantworten. […] „Fakecheck“ gehört zu Funk, dem Jugendangebot von ARD…