Zitiert: Journalismus unter der Lupe

Wenn die Lupe über unserer Arbeit immer größer wird, kann die Konsequenz doch nur sein, noch akribischer zu arbeiten, als es ohnehin der Anspruch sein sollte. Darüber hinaus gibt es leider keinen Zaubertrick, Menschen zurückzuholen, die lieber Verschwörungsideologien als aufwendig recherchiertem Journalismus glauben.

Markus Feldenkirchen, Turi2, 01.20.2026 (online)

Zitiert: Das lineare Fernsehen ist auch im Jahr 2030 noch ein wichtiger Ausspielweg

Ich gehe auch davon aus, dass wir 2030 noch das WDR Fernsehen haben werden. Es wird aber sicher anders aussehen als heute. Die tägliche Reichweite vom WDR Fernsehen lag vor zehn Jahren bei über vier Millionen Menschen, jetzt liegt sie deutlich unter drei Millionen. Wir werden 2030 sicher ein noch stärker konzentriertes Programm haben, enger kooperieren mit anderen Dritten und zusammenrücken. Was das heißt und wie das in der Praxis aussehen kann, werden wir mit unseren Partnern in der ARD besprechen.

Ingmar Cario, dwdl.de, 29.09.2026 (online)

Zitiert: Der Unterschied zwischen Wetterjournalismus und Klimajournalismus

Wetterjournalismus ist die Vorhersage für die nächsten Tage: ein kurzer Zeitraum, eine bestimmte Region. Klimajournalismus ist die Beschreibung und Einordnung dessen, was du über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren beobachtest. Und natürlich kannst du aufgrund der Wetterereignisse von heute Rückschlüsse aufs Klima ziehen – das heißt aber nicht, dass du in jedem Wetterbericht auch Klimaberichterstattung machen musst. Umgekehrt musst du aber auf Klimadaten zurückgreifen, um das, was gerade passiert, einzuordnen.

Claudia Kleinert, dfjv.de, 30.09.2026 (online)

Zitiert: Der ORF ist nicht politisiert

Ein Gutteil der Mitglieder seines Aufsichtsgremiums, des Stiftungsrates, wird von der Politik nominiert, von der Regierung, den Parlamentsparteien, den Bundesländern, wie dies im ORF-Gesetz vorgesehen ist. Es ist komplex: Einerseits ist der ORF Eigentum der Allgemeinheit, und da hat die Politik natürlich…

Zitiert: Beginn der „Prime Time“ im Radio bestimmt, für wen man Programm macht

Die Nutzung in der 5-Uhr-Stunde ist, grob über den Daumen gepeilt, nur etwa ein Drittel so hoch wie später zwischen sieben und acht und liegt in etwa auf dem Niveau der Sendezeit zwischen 19 und 21 Uhr. […] Valerie Weber, eine der…