Zitiert: Gehalts- wird zur Gretchenfrage

Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dessen Spitzenpersonal stets mit seiner demokratiestützenden Funktion argumentiert, wird die Gehalts- nun zur Gretchenfrage. In unserer Gesellschaft gilt es als sozialer Abstieg, auf Geld zu verzichten, weil es auch sonst niemand tut (schon gar nicht Berufspolitiker) – und die meisten Menschen vor allem darauf schauen, was „die anderen“ tun.

Dass es auch Statuspunkte bringen kann, vor allem dann Abstriche zu machen, wenn die Gesellschaft den eigenen Job finanziert, scheint noch nicht konsensfähig zu sein. Es würde der Glaubwürdigkeit des beitragsfinanzierten Rundfunks guttun, wenn sich das ändert.

Christian Meier, welt.de, 23.06.2023 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist auch anders vorstellbar

Darüber hinaus gab es in der Wendezeit konkrete Gesetzesinitiativen wie den Beschluss der Volkskammer über die Gewährleistung der Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit vom 5. Februar 1990, die eine gesamtdeutsche Diskussion verdient gehabt hätten. Der Medienbeschluss etwa sollte ein erster Schritt auf dem…

Zitiert: Wann autorisierte Interviews nicht funktionieren

Schriftliche, also autorisierte, Interviews funktionieren bei Menschen, die lügen, einfach nicht. Da kann man dann noch so hoffen, dass es sich ‚entzaubert‘ oder selbst erklärt, wenn Weidel einfach lügt, dass es keine Rechtsextremen in der AfD gibt.

Ann-Katrin Müller, turi2, 27.06.2023 (online)

Zitiert: Die Deutschen meiden Nachrichten. Warum eigentlich?

Wir Deutschen sind nachrichtenmüde, jedenfalls im Internet. Das sagt eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Medienforschung in Hamburg. Seit Jahren misst das Institut Trends der Nachrichtennutzung in Deutschland. Laut aktueller Studie interessieren sich nur 52 Prozent der erwachsenen Internetnutzenden für Nachrichten. Im…