Joachim Opahle, der Leiter der katholischen Rundfunkarbeit im Erzbistum Berlin, hat in der medienwissenschaftlichen Fachzeitschrift „Communicatio Socialis“ (Nr. 4/2012) einen Aufsatz über die Verkündigungssendungen im Hörfunkprogramm der ARD geschrieben. Die Funkkorrespondenz (11/2013, S. 33) zitiert daraus einige Aussagen.
Aus Sicht der Kirche spielt der Hörfunk „eine wichtige Rolle für die Verbreitung der christlichen Botschaft“, so Joachim Opahle in seinem Text. Kirchensendungen stießen bei den Hörerinnen und Hörern auf eine breite Akzeptanz. Es ginge darum, „das Wort der Verkündigung einerseits hörerfreundlich und formatgerecht zu präsentieren, sich aber andererseits auch im bisweilen seichten Programmfluss populärer Unterhaltungswellen als relevante Wortmeldung zu behaupten“. Weiterlesen
Während die Debatte um die Haushaltsabgabe noch tobt, kündigt die frisch gekürte BR-Fernsehdirektorin Bettina Reitz die Reduzierung des Engagements der ARD-Anstalt für den deutschen Kinofilm an. Es soll also gespart werden, und zwar am falschen Ende. Während Gehälter und Pensionen… Weiterlesen
„Die (teilweise) Abschaffung der Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen führt nicht zur Verschiebung der Investitionen ins Lager der großen Privatsender. Offenbar findet die Werbewirtschaft beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestimmte Zielgruppen, die von Privatsendern nicht angeboten werden können“, stellt Christian Breunig in Media Perspektiven 1/2013 fest. Er hatte die Folgen eines teilweisen Werbeverbots in Frankreich untersucht.
Der Geschäftsführer des Internetportals „Perlentaucher“, Thierry Chervel, hat einen Innovationsfonds für journalistische Online-Projekte gefordert. Man sollte ein bis zwei Milliarden Euro der Gesamteinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag nutzen, sagte er laut epd medien am 21. Februar beim Mainzer Mediendisput Berlin. Die Mittel sollten genutzt werden, um Ideen, Themen und Projekte zu entwickelt sowie einzelne Journalisten bei ihren Recherchen zu unterstützen.
Dies wurde Günther Jauch in letzter Zeit zweimal in seiner ARD-Talkshows gefragt. Erst von Peer Steinbrück, dann von Carsten Maschmeyer. Die Frage blieb unbeantwortet.
Dwdl berichtete Mitte letzten Jahres uinter Verweis auf die Süddeutsche Zeitung, dass seine Firma „i&u zuletzt sieben Millionen Euro Gewinn machte“. Allerdings zeige „die Kurve seit acht Jahren nur noch nach unten. Gleichzeitig steigen aber die Umsätze. Im Klartext: Wir produzieren immer mehr und erlösen immer weniger.“