Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung

Promedia fragte in einem Interview mit Peter Weber vom ZDF, inwieweit die Produzenten für die Einstellung ihrer Programme in die Mediathek eine zusätzliche Vergütung erhalten.

Darauf antwortete der ZDF-Justitiar:

„Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten des Zuschauers in der konvergenten digitalen Welt, in der Inhalte zu Zeiten der Wahl des Zuschauers verfügbar sein müssen, hat der Gesetzgeber auch den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Erfüllung verfassungsrechtlicher Vorgaben auf Telemedien erweitert. Weiterlesen Dokumentiert: ZDF zur Frage der Produzentenvergütung für Mediathekennutzung

Wie Jugend Medien nutzt: Ulrich Wilhelm versus Volker Herres

Ulrich Wilhelm begründet die Entscheidung, für das Jugendprogramm des BR UKW-Frequenzen zu nutzen, folgendermaßen: „Jugendliche hören noch immer sehr viel UKW-Radio, während die Fernsehnutzung deutlich zurückgegangen ist. Ohne Verbreitung auf UKW werden wir für Puls nie die erforderliche Grundbekanntheit schaffen. … Wenn…

WDR will andere Finanzierung der Landesmedienanstalten und Prüfung durch die KEF

Die WDR-Justitiarin Eva-Maria Michel wies in einer Stellungnahme zur Novelle des Landesmediengesetzes darauf hin, dass LfM etwa acht Prozent ihres Etat für die geplante „Stiftung für Vielfalt und Partizipation“ bereit stellen soll, ohne dass das Aufgabenportfolio der LfM maßgeblich verändert wird. „Das wirft die Frage auf, ob die LfM derzeit nicht über ihren eigentlichen Bedarf finanziert wird. Der WDR fordert daher, dass auch bei der LfM durch ein unabhängiges Verfahren geprüft wird, ob sie bedarfsgerecht finanziert wird.

Bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat sich das Verfahren zur Ermittlung des Finanzbedarfs durch die Weiterlesen WDR will andere Finanzierung der Landesmedienanstalten und Prüfung durch die KEF

Zitat: ARD will allen etwas bieten

So kurz, prägnant und eindeutig hatte man es bisher von der ARD noch nicht gehört. Lutz Marmor sagte es zur Tagung der Historischen Kommission der ARD: „Wir werden von allen bezahlt und schon von daher müssen wir für alle etwas bieten.“ Und er fügte hinzu: „ Allerdings werden unsere Angebote nie allen gefallen können, aber zumindest sollte in der Vielfalt des Angebots für jeden etwas dabei sein.“

 

Eine logische Konsequenz müsste nun sein, nicht mehr nur die Marktanteile anzugeben, sondern die tägliche und wöchentliche Reichweite der Programme in der gesamten Bevölkerung darzustellen.

Rundfunkbeitragsgelder für Internet-Angebote

Bernd Holznagel, Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht  der Universität Münster, sagte laut Funkkorrespondenz (20/2014) bei einer Anhörung im Landtag von NRW, die aus Rundfunkbeiträgen finanzierte Medien-Stiftung „Vielfalt und Partizipation“, die lokalen und regionalen Qualitätsjournalismus finanzieren soll, könne nicht die Presse unterstützen. Allerdings begrüßte er es als „Meilenstein“, dass in dem Gesetzentwurf in Sachen Vielfaltsförderung nun über die Stiftung mit neuen Instrumenten experimentiert werden solle. Für ihn ist es zulässig, wenn die Stiftung Online-Angebote unterstützt: „Internet-Verbreitung ist verfassungsrechtlich Rundfunk.“