Zitiert: Immer mehr Zeitungen entschuldigen sich für dunkle Flecken

In einem Leitartikel hat sich am Freitag der „Sydney Morning Herald“ für die Berichterstattung zum berühmten Myall-Creek-Massaker entschuldigt – fast 200 Jahre danach. „Der „Herald“ ist stolz darauf, die Geschichte Australiens zu erzählen. Aber am Myall Creek sind wir kläglich gescheitert“, betitelte Chefredakteur Bevan Shields die öffentliche Entschuldigung.

dpa, 09.06.2023 (online)

Zitiert: Verweis auf das Zielpublikum als ein Ausweichmanöver

Je länger wir den Verantwortlichen bei Funk zuhören, desto mehr drängt sich uns der Eindruck auf, dass der Verweis auf das Zielpublikum ein Ausweichmanöver ist. Jugendliche Nutzungsgewohnheiten, genauso wie der Sendeauftrag werden immer wieder schützend vorgeschoben, um einer inhaltlichen Beurteilung der produzierten…

Zitiert: Tagesschau als beruhigende Welterzählung

Fortsetzung folgt: Wie schafft es die “Tagesschau” trotz schwindender Relevanz weiterhin hohes Vertrauen zu genießen? Mit dieser Fragestellung analysiert Medienwissenschaftler Hermann Rotermund bei epd Medien die Nachrichtensendung. In vielen Berichten beobachtet er “Viertklässler-Didaktik” und “bebildertes Radio”. Von den Themen bleibe beim Publikum oft nicht viel haften. Letztlich sei die “Tagesschau” eine “stabile kulturelle Form”, eine “prinzipiell auf Unendlichkeit angelegte Fernsehserie”.

Hermann Rotermund, turi2.de, 03.06.2023 (online)

Zitiert: Fataler Hang zur Personalisierung aller Themen

Diese Plattformen gehören dringend reguliert – gegenwärtig aber wird es eher schlimmer als besser. Aber auch andere Aspekte des Mediengeschäfts müssten geprüft werden, etwa dieser fatale Hang zur Personalisierung aller Themen. Unendlich viele Fernsehstunden wurden über den russischen Präsidenten produziert, ohne dass…