Zitiert: Neue Säulen für die duale Medienordnung

Die Verbreitungswege sind nicht mehr im (nicht besonders effizienten) öffentlichen Monopol organisiert, sondern gehören privaten Investoren, die ihre eigenen Ziele verfolgen. … Die frühere Sendelizenz, mit der Zuweisung knapper und damals besonders einflussreicher Kapazitäten verbunden, hat ihren Sinn verloren. Es gibt keinen…

Zitiert: Medienkarrieren von Straftäter:innen

Doch der mediale Umgang mit Straftaten hat sich signifikant verändert. In rasantem Tempo erscheinen heute True-Crime-Formate, die dem Grusel, der morbiden Faszination, aber auch dem Personenkult um Straftäter:innen die große Bühne bieten. Produktionen wie „Bad Vegan“, „The Tinder Swindler“ oder „Worst Roommate…

Zitiert: Wie Indigene in Kolumbien die mediale Welt erobern

Moderne Radiostudios, qualifizierte Journalist*innen und innovative Kommunikationsstrategien haben dazu geführt, dass indigene Organisationen in Kolumbien hör- und sichtbarer werden. Die Wiege des Aufbruchs in diese Medienwelt steht im Verwaltungsbezirk Cauca im Südwesten Kolumbiens, wo Koka-Plantagen sprießen, wo Guerilleros und Paramilitärs bis heute…

Zitiert: Afghanistan-Debakel als Folge medialer Zerrbilder

Auch das Afghanistan-Debakel im Sommer 2021 ist ein Beispiel für die Folgen (medialer) Zerrbilder. Nach dem Abzug westlicher Truppen übernahmen die islamistischen Taliban wieder das Land. Die Überraschung im Westen war groß. Allerdings war die Berichterstattung jahrelange aus den Großstädten gekommen und…

Zitiert: Demokratie muss mit demokratischen Mitteln verteidigt werden

Wir können nicht die Presse- und Meinungsfreiheit durch ein Verbot von Medienkanälen verteidigen. Selbst wenn das, was die verbreiten, gegen die Presse- und Meinungsfreiheit gerichtet ist. Wir geraten sonst auf eine ganz abschüssige Bahn: Was wird denn dann als Nächstes verboten?

Johan Taubert, der Chef der schwedischen Verlegervereinigung, taz.de, 8.5.2022 (online)