Zitiert: Produzentinnen erreichen mit weniger Förderung anteilig mehr Publikum als Produzenten

Filmproduzentinnen brauchen im Schnitt deutlich weniger Fördergeld als ihre männlichen Kollegen, um mit ihren Filmen Menschen ins Kino locken. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung, die Joachim Huber für den Tagesspiegel ausgewertet hat. Danach werden nur 12 Prozent aller Filme allein von Frauen produziert, hingegen 57 Prozent allein von Männern (der Rest sind Gemeinschaftsproduktionen) – und das, obwohl an den Vergabestellen für die Produktionen mehr Frauen als Männer sitzen.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 05.03.2020 (online)

Zitiert: Der Erfolg von „Babylon Berlin“ in Zahlen

„Babylon Berlin“ war im Ersten Programm ein auf 16 Folgen verteilter, horizontal erzählter Mehrteiler auf Grundlage des Kriminalromans „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher. Im Unterschied zu den meisten anderen Serien mit abgeschlossenen Handlungen in jeder Folge, zieht sich bei horizontal erzählten…

TV-Quoten 2017: Kann nur der Tatort mit Fußball mithalten?

„Das Finale des Confed Cups ist die erfolgreichste TV-Sendung des Jahres. 14,86 Millionen Fernsehzuschauer sahen am 2. Juli den Sieg des Teams von Joachim Löw gegen Chile im ZDF und sorgten für einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent.“ So berichtet zeit.de unter Verweis auf dpa. „Der Tatort „Fangschuss“ Anfang April hatte nur knapp 300 000 Zuschauer weniger als das Confed-Cup-Finale. Allein der Krimi-Klassiker der ARD schaffte es neben drei Fußball-Übertragungen mehrfach in den zweistelligen Millionenbereich.“ Weiterlesen TV-Quoten 2017: Kann nur der Tatort mit Fußball mithalten?

Die Quote hat einen religiösen Charakter angenommen

“Sie dominiert die Programmentscheidungen – und nur sehr selten Kreativität oder Inhalt. Für die öffentlich-rechtlichen Sender hat sie inzwischen genau den gleichen Sinn wie für das kommerzielle Fernsehen. Dabei ist diese Form der Messung ja eigentlich für die Werbewirtschaft entwickelt worden. Aber…