Zitiert: Die ARD denkt die Mediennutzung der Zukunft konsequent digital

So selbstverständlich und einfach, wie die Inhalte der ARD derzeit überall linear verfügbar sind, so selbstverständlich und den Gewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer entsprechend sollen sie auch digital angeboten werden. Auf der ARD-Sitzung in Bonn wurden weitere Schritte für diese digitale Erneuerung der ARD auf den Weg gebracht. Alle ARD-Medienhäuser werden ihren eigenen Beitrag zu dieser Gemeinschaftsaufgabe leisten und enger zusammenarbeiten denn je.

ARD Presse, 27.04.2023 (online)

Zitiert: Chatbot-Angebote als Staubsauger und Wurstmaschine

Solche Chatbot-Angebote funktionieren wie ein Staubsauger und eine Wurstmaschine. Der Staubsauger saugt alle von professionellen Redaktionen erstellten Inhalte ab, die im Netz erscheinen – und das ist sozusagen alles, was produziert wird – und leitet es in die Wurstmaschine. Dort werden die…

Zitiert: Verleger verkämpfen sich auf Nebenkriegsschauplatz

Die österreichischen Verleger kenne ich kaum. Die Schweizer Verleger ihrerseits haben zwanzig Jahre zu spät gemerkt, dass ihre eigentlichen Wettbewerber Google und Co sind und nicht das öffentliche Medienhaus. Globale Plattformen haben das Geschäftsmodell der Verleger zerstört, aber ihr Feindbild bleibt der ORF, in meinem Land die SRG. Doch inzwischen dämmert es einigen Verlegern, dass sie sich auf einem Nebenkriegsschauplatz verkämpfen. Das hat die Debatte leicht entspannt. Illusorisch und anachronistisch ist die Vorstellung, die Schwächung der öffentlich-rechtlichen Medien werde die privaten Medien wesentlich stärken.

Roger de Weck, derstandard.at, 29.4.2023 (online)

Zitiert: Rundfunkbeitrag vorsätzlich beschädigt

Vor diese Wand wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk jetzt laufen: weil der Rundfunkbeitrag nach jetzigem Stand selbst bei der relativ niedrigen Anmeldung der Sender weiter steigen wird. Weil es wiederum dem Rundfunk schaden wird, wenn ein höherer Beitrag zusammenfällt mit immer noch mehr…