„Die professionellen Medien haben Pegida in einer Aufmerksamkeitskaskade auf der Agenda immer weiter nach oben gerückt. In den sich gegenseitig aufschaukelnden Redaktionen herrschte das Pegida-Fieber. … All das summiert sich zu einem Szenario, das für andere Protestbewegungen schlicht unvorstellbar ist.“ Man bereitete den Protestierenden eine „kolossale Bühne“, so Simon Teune, der zu Protesten und sozialen Bewegungen an der TU Berlin forscht, in der Süddeutschen Zeitung. Weiterlesen Professionelle Medien haben Pegida in einer Aufmerksamkeitskaskade „befördert“
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Warum der WDR sparen muss?
WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn begründet gegenüber pro media (01/2015), warum der WDR am Programm sparen muss. Dabei greift er auf Argumente zurück, die eingängig, aber oberflächlich sind.
- „Wir werden unser Programm sichtbar reduzieren müssen. Diese Entscheidung hat die Gesellschaft getroffen. Man kann kein großes System über 12 Jahre mit dem gleichen Geld versorgen und glauben, es könnte weiterhin das Gleiche leiten.“
Nur, weil der Rundfunkbeitrag in seiner Höhe gleich bleibt, müssen die Gesamteinnahmen des Systems nicht gleich bleiben. Es kann die Zahl der Beitragszahler steigen, wie auch die der Werbeeinahmen bzw. Ausschüttungen durch die Töchter. Zudem: Die Sender melden bei der KEF ihren Finanzbedarf an. Die KEF erkennt im Jahresschnitt Steigerungen von 1,9% bei Sach- und 2,0% Personalkosten an. Zur Zeit verfügen die Sender über Mehreinnahmen über den anerkannten Bedarf hinaus. Nur diese Mehreinnahmen dürfen sie nicht verwenden. Weiterlesen Warum der WDR sparen muss?
Grimme-Nominierungswettlauf
19 Produktionen des ZDF und seiner Partnerkanäle für den 51. Grimme-Preis nominiert
WDR-Produktionen mit 18 Nominierungen beim Grimme Preis
Sechs NDR Produktionen für Grimme-Preis nominiert
Grimme-Preis 2015: SWR viermal nominiert
Zwei MDR-Koproduktionen und Serie für KiKA für den Grimme-Preis nominiert
KiKA-Produktionen im Wettbewerb um den Grimme-Preis 2015. Der Kinderkanal von ARD und ZDF mit Doku-Reihe und Vorschulformat in Marl vertreten
Dokumentiert: Horst Röper zur Fernseh- und Filmproduktion 2011 und 2012
So führt Media Perspektiven (11/2014, S. 556) in die Studie ein: „Die Strukturen und Entwicklungen auf dem deutschen Fernsehproduktionsmarkt sind seit nunmehr eineinhalb Jahrzehnten Gegenstand einer zweijährlichen Studie des Dortmunder FORMATT-Instituts. Die Ergebnisse der aktuellsten Erhebung für die Untersuchungsjahre 2011 und 2012 zeigen eine Branche, die trotz einiger großer Player in vielen Segmenten nach wie vor kleinteilig strukturiert ist und deren Firmenzahl und Produktionsvolumen jährlichen Schwankungen unterliegen. So ist die Zahl der aktiven Produktionsunternehmen gegenüber der Voruntersuchung stark gestiegen. Dadurch war das durchschnittlich je Firma erstellte Produktionsvolumen rückläufig.“ Weiterlesen Dokumentiert: Horst Röper zur Fernseh- und Filmproduktion 2011 und 2012
Zitat: Zuschauer und Sender haben die Wahlmöglichkeit
„Auch die öffentlich-rechtlichen Sender können nicht davon absehen, dass die Zuschauer heute eine große Wahlmöglichkeit haben. Die Frage ist, wie man darauf reagiert. Weicht man aus ins Unverbindliche oder stellt man sich den Themen unserer Zeit? Das erfordert eine große Anstrengung, gerade…
