Zitiert: Was in der ARD mal möglich war

Klaus Wildenhahn, der Gründer und überzeugende Verfechter des rein improvisierenden „Direct Cinema“ in Deutschland, war bis Anfang der 1990er Jahre selbst Redakteur beim NDR und musste deshalb für die Idee zu seinem nächsten Film niemanden überzeugen. Seine Methode des dokumentarischen Arbeitens: interessante…

Trend: Produktionsfilmen gründen eigene Doku-Labels

Der Doku-Boom greift weiter um sich: Nun hat auch Constantin Film die Gründung eines eigenen Labels für entsprechende Inhalte angekündigt. Angedockt ist die Einheit bei Constantin Entertainment. … Zuletzt hatten bereits die UFA und Banijay entsprechende Einheiten gegründet, Bavaria Film übernahm die…

Zitiert: Wirklichkeit ist immer eine Frage der Perspektive

Rees neuer Dokumentarfilm, der 2020 mit einem Spezialpreis auf dem Sundance Festival ausgezeichnet wurde und im selben Jahr die Dokumentarfilm-Rankings des „BBC“, der „Washington Post“ und des „Boston Globe“ anführte, ist ein Doppelporträt. Rees grandioser Film räumt mit dem hartnäckigen Gerücht auf, Dokumentationen würden die (ganze) Wahrheit über ihren Sachverhalt erzählen. Wie sich ja „erzählen“ und „dokumentieren“ ohnehin schon ausschließen.

Jens Hinrichsen, Monopol Magazin, 29.03.2021 (online)

Zitiert: Sächsische CDU will Dokumentationen auch in der Hauptsendezeit

Der sächsische CDU-Medienpolitiker Andreas Nowak: Man brauche eine „angemessene Abbildung des Ostens in der ARD“. Nowak hatte wiederholt gefordert, dass zum Beispiel die „Tagesschau“ künftig aus Leipzig gesendet wird. …. Nowak will weitere Reformen: „Neben einer Überarbeitung des Auftrags steht für uns…

Zitiert: Wie ARD und ZDF beim Publikum Unmut nähren

Die Skepsis gegenüber den ö/r Medien hat aber auch mit Ästhetik zu tun, damit, wie wir Geschichten erzählen. Häufig behauptet im TV-Dokumentarismus ja ein auktorialer Erzähler, wie man das Gesehene bewerten soll. Dadurch hören wir den Protagonisten nicht wirklich zu, wir interpretieren…